Ich klebe unten manchmal ein kleines Stück Filz hinein. Dadurch klappern Metallteile nicht so stark.
Mehrere gleiche Dosen kann man anschließend in eine größere Schublade stellen und wie kleine Sortierfächer verwenden.
Das funktioniert zum Beispiel sehr gut in einer Werkzeugschublade.
In einer Dose Schrauben, in der nächsten Unterlegscheiben, daneben Dübel.
Man sieht sofort, was wo liegt.
Auch beim Nähen oder Basteln ist das praktisch.
Eine Dose für Knöpfe, eine für Sicherheitsnadeln und eine für kleine Stoffreste.
Wenn man möchte, kann man außen kleine Etiketten ankleben.
Es muss nicht schön aussehen. Es soll funktionieren.
Und dafür eignet sich die Größe erstaunlich gut.
Kleine Schale auf dem Schreibtisch
Auf meinem Schreibtisch verschwinden kleine Gegenstände grundsätzlich genau dann, wenn ich sie brauche.
USB-Sticks, Speicherkarten, Büroklammern und irgendwelche kleinen Adapter liegen plötzlich unter Papieren oder hinter dem Monitor.
Eine flache Dose ist dafür ideal.
Man kann sie mit selbstklebender Folie bekleben oder einfach schlicht lassen.
Besonders praktisch finde ich sie für Dinge, die man ständig benutzt.
Dann muss man nicht jedes Mal eine Schublade öffnen.
Auch Münzen oder Schlüssel können darin liegen.
Wer Angst hat, dass die Dose den Tisch zerkratzt, klebt einfach Filzgleiter auf die Unterseite.
Damit ist das Problem erledigt.
Eine kleine Ablage in der Küche
Auch in der Küche findet man erstaunlich viele Einsatzmöglichkeiten.
Ich nutze solche kleinen Behälter zum Beispiel gerne beim Kochen.
Wenn ich ein Rezept vorbereite, kann ich darin schon vorher gehackte Kräuter, Gewürze oder kleine Zutaten bereitstellen.
Natürlich nur in einer vollkommen sauberen und unbeschädigten Dose.
Nach dem Kochen wird sie direkt wieder gespült.
Für längerfristige Lebensmittelaufbewahrung würde ich dagegen lieber richtige Lebensmittelbehälter verwenden.
Auch Teebeutel, kleine Portionspäckchen oder Clips für offene Tüten lassen sich darin gut sammeln.
Wer mehrere Dosen hübsch gestaltet, kann daraus sogar eine kleine Ordnungsecke machen.
Eine Dose für Verschlussclips, eine für Gummibänder und eine für Kleinkram.
Klingt banal, aber genau solche kleinen Dinge sorgen bei mir meistens für das größte Chaos.
Bastelmaterial ordentlich aufbewahren
Für Kinderbasteleien oder Hobbyprojekte sind die Dosen ebenfalls praktisch, sofern alle Kanten sicher sind.
Perlen, kleine Holzstücke, Knöpfe oder Dekosteine lassen sich gut darin sortieren.
Da die Dosen relativ flach sind, sieht man den Inhalt sofort.
Das finde ich angenehmer als tiefe Behälter, in denen man erst minutenlang suchen muss.
Mehrere Dosen können auf ein Tablett gestellt werden.
Dann hat man eine kleine mobile Bastelstation.
Nach dem Basteln kommt das ganze Tablett einfach zurück in den Schrank.
Auch beim Malen können die Dosen nützlich sein.
Ich würde sie zwar nicht unbedingt für alles verwenden, aber zum Sammeln kleiner Gegenstände oder als Ablage für trockene Pinsel sind sie vollkommen ausreichend.
Dekorative Kerzenhalter – aber nur mit Abstand zur Flamme
Aus alten Dosen werden häufig Kerzenhalter gebastelt.
Das kann hübsch aussehen, aber ich würde dabei auf Sicherheit achten.
Holzklammern oder Stoff gehören nicht direkt an eine offene Flamme.
Wenn ich so etwas dekorativ verwenden möchte, stelle ich deshalb lieber ein kleines LED-Teelicht hinein.
Das sieht abends genauso gemütlich aus und man muss sich keine Gedanken darüber machen, ob Dekoration zu heiß wird.
Auch ein echtes Teelicht sollte nur in einem dafür geeigneten, hitzebeständigen Einsatz stehen und niemals so platziert werden, dass brennbares Material erhitzt werden kann.
Für mich sind LED-Kerzen bei solchen Bastelideen inzwischen sowieso die entspanntere Lösung.
Man kann sie auch auf ein Regal stellen, ohne ständig darauf achten zu müssen.
Kleine Geschenkverpackung
Eine saubere Dose kann auch Teil einer kleinen Geschenkidee werden.
Nicht unbedingt als Verpackung für Lebensmittel, sondern beispielsweise für kleine Gegenstände.
Ein paar Teelichter.
Ein kleines Seifenstück.
Haargummis.
Bastelmaterial.
Oder kleine Gutscheine.
Die Dose außen mit Papier oder Stoff bekleben, innen etwas Seidenpapier hineinlegen und fertig.
Gerade für selbst gemachte kleine Geschenke finde ich solche Verpackungen sympathisch.
Man muss nicht jedes Mal eine neue Schachtel kaufen.
Wer mehrere gleiche Dosen hat, kann daraus sogar ein kleines Set machen.
Ordnung im Badezimmer
Auch dort gibt es ständig Kleinkram.
Haargummis, Haarspangen und kleine Kosmetikproben sammeln sich schnell.
Eine flache Dose passt beispielsweise gut in eine Schublade.
Hier würde ich allerdings darauf achten, dass sie trocken bleibt.
Metall und ständige Feuchtigkeit sind keine besonders gute Kombination.
Direkt neben Dusche oder Waschbecken würde ich sie deshalb nicht offen stehen lassen.
In einer trockenen Schublade funktioniert sie dagegen gut.
Wer möchte, kann auch hier etwas Filz oder Stoff hineinlegen.
Dann sieht das Ganze gleich weniger nach Konservendose aus.
Für kleine Schrauben beim Reparieren
Das ist eine Verwendung, auf die ich irgendwann durch Zufall gekommen bin.
Wenn ich zu Hause etwas auseinanderschraube, lege ich die Schrauben normalerweise irgendwo daneben.
Und mindestens eine davon verschwindet garantiert.
Seitdem stelle ich mir vorher eine kleine Schale hin.
Eine Thunfischdose funktioniert dafür hervorragend.
Schrauben, Unterlegscheiben und kleine Teile kommen sofort hinein.
So rollt nichts vom Tisch.
Besonders bei Möbeln oder kleinen Reparaturen ist das praktisch.
Wenn unterschiedliche Schrauben vorhanden sind, kann man sogar mehrere Dosen verwenden und sie mit kleinen Zetteln beschriften.
So weiß man später noch, was wohin gehört.
Als Untersetzer für kleine Töpfe
Eine völlig unspektakuläre, aber praktische Idee.
Wenn ein kleiner Blumentopf unten ein Abflussloch hat, kann eine flache Dose vorübergehend als Auffangschale dienen.
Natürlich muss die Größe passen und überschüssiges Wasser sollte nicht tagelang darin stehen.
Für kleine Kräutertöpfe auf der Fensterbank funktioniert das aber durchaus.
Ich stelle die Pflanze hinein, gieße sie und entferne überschüssiges Wasser später wieder.
Wer die Dose außen dekoriert, sieht anschließend kaum noch, woher der kleine Untersetzer ursprünglich stammt.
Muss man wirklich jede Dose aufheben?
Ganz klar: nein.
Sonst hat man irgendwann eine Küche voller leerer Konservendosen und genau das Gegenteil von Ordnung erreicht.
Ich bewahre höchstens einige wenige auf.
Wenn ich bereits genug Behälter habe, geht die nächste Dose ganz normal ins Recycling.
Wiederverwenden ist schließlich nur dann sinnvoll, wenn man tatsächlich Verwendung dafür hat.
Es bringt wenig, zwanzig Dosen monatelang in einem Schrank zu lagern, nur weil man irgendwann vielleicht etwas daraus basteln könnte.
Für mich funktioniert eine einfache Regel ganz gut: Ich behalte nur Dinge, für die mir direkt eine konkrete Verwendung einfällt.
Alles andere wird richtig entsorgt.
Und noch einmal der wichtigste Punkt: Scharfe Dosenränder sind kein Bastelmaterial.
Wenn eine Kante beschädigt ist oder man sich beim Anfassen verletzen könnte, wird die Dose aussortiert.
Dasselbe gilt für stark verrostete oder beschädigte Behälter.
Bei der Wiederverwendung sollte man kein unnötiges Risiko eingehen.
Ich würde auch nicht jede alte Konservendose einfach als Backform in den heißen Ofen stellen. Beschichtungen und Materialien können unterschiedlich sein, und eine Lebensmittelverpackung ist nicht automatisch für wiederholtes Erhitzen vorgesehen.
Als Ordnungsschale, dekorativer Übertopf oder Behälter für Schrauben braucht man dagegen keinerlei Hitze.
Und genau dort finde ich die Idee am sinnvollsten.
Am Ende ist eine leere Thunfischdose natürlich kein „Goldschatz“.
Aber sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass man manche Verpackungen nicht automatisch in dem Moment wegwerfen muss, in dem sie leer sind.
Mit ein bisschen Fantasie wird daraus eine kleine Ordnungshilfe, ein Übertopf, eine Bastelschale oder ein Behälter für all die Dinge, die sonst irgendwo in einer Schublade verschwinden.
Seit ich einige davon dafür verwende, schaue ich tatsächlich kurz zweimal hin, bevor eine Dose im Recycling landet.
Manchmal ist sie nämlich noch ziemlich praktisch.
