Optional:
etwas Puderzucker zum Bestäuben
frische Beeren zum Servieren
einige Minzblätter zur Dekoration
Warum griechischer Joghurt so wichtig ist
Viele Menschen fragen mich, ob man einfach normalen Joghurt verwenden kann.
Natürlich funktioniert das grundsätzlich auch, doch das Ergebnis wird nicht dasselbe sein.
Griechischer Joghurt enthält deutlich weniger Wasser und besitzt eine wunderbar cremige Konsistenz. Genau diese Cremigkeit sorgt später für die besondere Struktur des Kuchens.
Wenn der Kuchen im Ofen backt, verbindet sich der Joghurt mit den Eiern zu einer luftigen, fast samtigen Masse. Das Ergebnis erinnert ein wenig an Käsekuchen, wirkt aber deutlich leichter.
Deshalb empfehle ich immer, wirklich griechischen Joghurt zu verwenden.
Die Vorbereitung
Zunächst heize ich den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.
Während der Ofen langsam auf Temperatur kommt, bereite ich die Springform vor.
Die Form wird sorgfältig eingefettet, damit sich der Kuchen später problemlos lösen lässt.
Anschließend trenne ich die Eier.
Dieser Schritt mag zunächst etwas aufwendig wirken, macht aber einen großen Unterschied. Das später steif geschlagene Eiweiß sorgt nämlich für die wunderbare Luftigkeit des Kuchens.
Die Eigelbe kommen in eine große Schüssel.
Die Eiweiße stelle ich zunächst zur Seite.
Die Eigelbmasse
Zu den Eigelben gebe ich nun das Xylit.
Mit dem Handmixer wird alles einige Minuten aufgeschlagen.
Die Masse verändert dabei ihre Farbe deutlich. Sie wird heller, cremiger und bekommt fast eine schaumige Konsistenz.
Dieser Schritt ist wichtig, denn hier entsteht bereits die Grundlage für die spätere Lockerheit.
Anschließend kommen das Vanillemark und der Zitronenabrieb hinzu.
Schon jetzt duftet die Küche herrlich.
Besonders die Kombination aus echter Vanille und frischer Zitrone macht diesen Kuchen für mich so unwiderstehlich.
Die Vanille sorgt für Wärme und Süße, während die Zitrone eine angenehme Frische mitbringt.
Der Joghurt kommt dazu
Nun wird der griechische Joghurt untergerührt.
Ich verwende dafür meist einen großen Löffel und arbeite ihn langsam in die Masse ein.
Die Konsistenz wird jetzt deutlich cremiger.
Fast könnte man meinen, man bereitet eine Dessertcreme vor.
Anschließend werden Backpulver und Puddingpulver miteinander vermischt.
Diese Mischung wird vorsichtig unter die Joghurtmasse gehoben.
Dabei entsteht ein glatter, seidiger Teig, der schon jetzt unglaublich appetitlich aussieht.
Das Geheimnis der Luftigkeit
Jetzt folgt mein Lieblingsschritt.
Die Eiweiße werden steif geschlagen.
Ich achte immer darauf, dass die Schüssel absolut fettfrei ist. Nur dann gelingt ein wirklich stabiler Eischnee.
Nach einigen Minuten entsteht eine feste, glänzende Masse.
Wenn man die Schüssel vorsichtig umdrehen könnte, ohne dass etwas herausfällt, ist der Eischnee perfekt.
Nun wird er portionsweise unter die Joghurtmasse gehoben.
Nicht rühren.
Nicht schlagen.
Nur vorsichtig unterheben.
Genau dadurch bleibt die eingeschlagene Luft erhalten.
Und genau diese Luft sorgt später dafür, dass der Kuchen trotz seiner Cremigkeit wunderbar locker wird.
Ab in den Ofen
Die fertige Masse wird nun in die vorbereitete Springform gefüllt.
Mit einem Teigschaber streiche ich die Oberfläche glatt.
Schon jetzt sieht die Masse fast wie eine luxuriöse Dessertcreme aus.
Die Form wandert anschließend für etwa 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen.
Während dieser Zeit passiert etwas Magisches.
Langsam beginnt der Kuchen aufzugehen.
Die Oberfläche färbt sich goldgelb.
Der Duft von Vanille und Zitrone breitet sich in der gesamten Wohnung aus.
Spätestens jetzt kommt meistens jemand neugierig in die Küche und fragt, was denn gerade gebacken wird.
Der wichtigste Moment
Nach etwa 30 Minuten mache ich den Stäbchentest.
Je nach Ofen kann der Kuchen ein paar Minuten länger benötigen.
Die Mitte darf ruhig noch leicht cremig wirken.
Genau das macht später seinen besonderen Charakter aus.
Sobald der Kuchen fertig ist, nehme ich ihn aus dem Ofen und lasse ihn zunächst vollständig abkühlen.
Dieser Schritt erfordert etwas Geduld.
Doch er lohnt sich.
Während des Abkühlens entwickelt sich die endgültige Konsistenz.
