13.10.2026

So bleibt Petersilie lange frisch – dieser einfache Küchentrick hilft bei der Aufbewahrung

Petersilie gehört zu den Kräutern, die man in der Küche ständig gebrauchen kann. Sie passt zu Kartoffeln, Suppen, Salaten, Gemüse, Fleischgerichten und vielen Soßen. Das Problem kennt allerdings fast jeder: Man kauft einen schönen, kräftig grünen Bund, verwendet nur einen Teil davon und wenige Tage später hängen die Blätter schlaff herunter oder beginnen gelb zu werden.

Dabei lässt sich Petersilie deutlich länger aufbewahren, wenn sie richtig vorbereitet wird. Gerade wenn man größere Mengen aus dem Garten hat oder mehrere Bund günstig gekauft hat, lohnt es sich, die Kräuter nicht einfach in einer Plastiktüte in den Kühlschrank zu legen.

Warum Petersilie so schnell welk wird

Frische Petersilie enthält viel Feuchtigkeit. Genau diese Feuchtigkeit ist bei der Lagerung gleichzeitig Freund und Feind. Trocknet das Kraut zu stark aus, werden Blätter und Stiele schnell schlaff. Bleibt dagegen zu viel Wasser zwischen den Blättern zurück, können sie schneller matschig werden.

Deshalb ist es wichtig, die Petersilie vor der eigentlichen Aufbewahrung sorgfältig vorzubereiten.

Petersilie zuerst gründlich vorbereiten

Zunächst die Petersilie durchsehen. Gelbe, beschädigte oder bereits weiche Blätter sollten entfernt werden. Anschließend die Kräuter gründlich mit kaltem Wasser waschen.

Wer möchte, kann die Petersilie zunächst in eine große Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken und vorsichtig bewegen. So lösen sich Erde und andere kleine Rückstände leichter zwischen den Blättern.

Danach das Wasser abgießen und die Petersilie noch einmal unter sauberem Wasser abspülen.

Jetzt kommt ein besonders wichtiger Schritt: Die Petersilie muss gut trocknen.

Dafür kann man sie auf einem sauberen Küchentuch ausbreiten und vorsichtig trocken tupfen. Eine Salatschleuder funktioniert ebenfalls sehr gut. Je weniger überschüssiges Wasser anschließend an den Blättern haftet, desto besser lässt sich die Petersilie lagern.