13.10.2026

So bleibt Petersilie lange frisch – dieser einfache Küchentrick hilft bei der Aufbewahrung

Methode 1: Petersilie im Kühlschrank aufbewahren

Soll die Petersilie in den nächsten Tagen oder Wochen verwendet werden, kann man sie ähnlich wie einen kleinen Blumenstrauß behandeln.

Die unteren Enden der Stiele etwas abschneiden und den Bund in ein sauberes Glas mit wenig frischem Wasser stellen. Dabei sollten möglichst nur die Stiele und nicht die Blätter im Wasser stehen.

Anschließend kommt das Glas in den Kühlschrank. Die Petersilie kann locker abgedeckt werden, damit sie nicht so schnell austrocknet.

Das Wasser sollte regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden. Sobald einzelne Blätter gelb oder weich werden, entfernt man sie.

Diese Methode ist besonders praktisch, wenn man beim Kochen immer wieder kleine Mengen frischer Petersilie benötigt.

Methode 2: Für eine längere Aufbewahrung einfrieren

Wer Petersilie tatsächlich über Monate aufbewahren möchte, sollte sie besser einfrieren. Das ist wesentlich zuverlässiger, als frische Kräuter monatelang im Kühlschrank lagern zu wollen.

Die gewaschene und vollständig getrocknete Petersilie kann entweder mit den Stielen oder bereits gehackt eingefroren werden.

Zum Hacken die Blätter und zarten Stiele mit einem scharfen Messer auf die gewünschte Größe schneiden. Anschließend portionsweise in geeignete Gefrierbehälter oder Gefrierbeutel geben.

Dabei lohnt es sich, kleine Portionen vorzubereiten. Dann muss später nicht jedes Mal die gesamte Menge aufgetaut werden.

Die gefrorene Petersilie kann bei vielen warmen Gerichten direkt aus dem Gefrierschrank verwendet werden. Einfach die benötigte Menge herausnehmen und beispielsweise in Suppe, Soße, Kartoffeln oder Gemüse geben.

Nach dem Auftauen ist die Petersilie meist nicht mehr so knackig wie frisch geerntete Petersilie. Für gekochte Gerichte spielt das jedoch kaum eine Rolle.

Noch praktischer: Petersilie portionsweise einfrieren

Eine weitere Möglichkeit sind kleine Kräuterportionen. Dafür die Petersilie fein hacken und in die Mulden einer Eiswürfelform geben. Je nach späterer Verwendung kann etwas Wasser hinzugefügt werden.

Nach dem Durchfrieren lassen sich die Portionen herausnehmen und gemeinsam in einem Gefrierbehälter aufbewahren.

Beim Kochen nimmt man einfach eine Portion heraus und gibt sie direkt ins Gericht. Besonders für Suppen und Soßen ist diese Methode praktisch.

Was man bei der Lagerung vermeiden sollte

Frisch gewaschene, tropfnasse Petersilie sollte nicht einfach in ein geschlossenes Glas oder einen Beutel gepackt werden. Die eingeschlossene Feuchtigkeit kann die Haltbarkeit verschlechtern.

Auch bereits beschädigte oder faulende Blätter sollten nicht zusammen mit den guten Kräutern gelagert werden. Deshalb lohnt es sich, die Petersilie vorher gründlich auszusortieren.

Wer sie frisch im Kühlschrank lagert, sollte außerdem regelmäßig kontrollieren, ob sich Wasser gesammelt hat oder einzelne Blätter schlecht geworden sind.

Für eine wirklich langfristige Vorratshaltung bleibt das Einfrieren die einfachste Lösung. So kann eine große Menge Petersilie verarbeitet werden, bevor sie welk wird, und man hat auch Monate später noch portionsweise Kräuter zum Kochen griffbereit.

So muss ein großer Bund Petersilie nicht mehr nach wenigen Tagen im Müll landen – und beim nächsten Kartoffelgericht, einer Suppe oder einer schnellen Soße ist die passende Portion bereits vorbereitet.