Zubereitung
Die Paprikaschoten zunächst gründlich waschen, halbieren und Kerne sowie die weißen Innenhäute entfernen. Anschließend die Paprika in dünne Streifen schneiden. Genau diese Form sorgt später dafür, dass der Salat schön knackig bleibt und sich gut mit den übrigen Zutaten vermischt.
Den Käse ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Kochschinken oder Fleischwurst genauso vorbereiten. Die Zwiebel schälen, halbieren und möglichst fein schneiden. Wer rohe Zwiebeln nicht so kräftig mag, kann sie für einige Minuten in kaltes Wasser legen und anschließend gut abtropfen lassen.
Nun Paprika, Käse, Schinken und Zwiebeln in eine große Schüssel geben.
Für das Dressing Mayonnaise mit Joghurt oder Schmand und Senf verrühren. Etwas Zitronensaft dazugeben und mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Paprikapulver abschmecken.
Das Dressing über die vorbereiteten Zutaten geben und alles gründlich miteinander vermengen. Dabei nicht zu kräftig rühren, damit die Paprikastreifen schön knackig bleiben.
Der Salat kann sofort gegessen werden. Noch besser schmeckt er allerdings, wenn er etwa 20–30 Minuten im Kühlschrank durchziehen darf. Dadurch verbinden sich die einzelnen Aromen besser miteinander.
Warum dieser Salat so gut schmeckt
Hier treffen mehrere unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Konsistenzen aufeinander. Die Paprika bringt Frische und Biss, der Käse sorgt für eine würzige Note und das cremige Dressing verbindet alles miteinander.
Durch den Zitronensaft bekommt die Mayonnaise außerdem etwas Frische und wirkt nicht so schwer. Wer es leichter haben möchte, kann einfach einen größeren Teil der Mayonnaise durch Naturjoghurt ersetzen.
Auch bei den übrigen Zutaten muss man sich nicht ganz genau an das Rezept halten. Statt Gouda funktioniert beispielsweise Emmentaler oder ein anderer Schnittkäse. Kochschinken kann durch Geflügelaufschnitt ersetzt oder für eine vegetarische Variante vollständig weggelassen werden.
Dazu passt der Salat besonders gut
Der Salat eignet sich wunderbar als Beilage zu gegrilltem Fleisch, Frikadellen oder einem einfachen Abendbrot. Mit einem Stück frischem Baguette kann man ihn aber genauso gut als kleine Mahlzeit servieren.
Und wenn vom Salat etwas übrig bleibt, einfach abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ist er meistens sogar noch aromatischer.
Einfach, cremig und richtig lecker – genau so ein Salat, den man einmal ausprobiert und danach immer wieder macht.
