Wer mag, kann auch noch ein bisschen Rotwein zum Ablöschen nehmen – mach ich manchmal, wenn keiner der Kinder mitisst.
? Die Vorbereitung – Rouladen wollen liebevolle Hände!
Ich sag dir gleich: Stress dich nicht. Mach’s gemütlich. Ich fang meistens damit an, alles in Ruhe vorzubereiten, bevor ich das Fleisch überhaupt anfasse. So hab ich schon die Ruhe, und meine Küche sieht nicht aus wie nach einem Rinderkrimi.
1. Möhren vorbereiten
Schälen, die Enden ab – und dann der Länge nach vierteln. Ich schneid sie nicht zu lang, sonst lassen sie sich schlecht einrollen. Manche sagen: „Möhren haben da nix verloren.“ Aber ich sag: Ohne Möhrchen fehlt was. Die geben Süße und eine feine Textur.
2. Gurken klein schneiden
Vier klassische Gewürzgurken aus dem Glas – gut abtropfen lassen, sonst wird’s zu nass in der Roulade – und dann in kleine Würfelchen schneiden. Nicht zu fein, man soll sie später noch schmecken!
3. Zwiebel fein hacken
Ich nehme eine große Zwiebel – oder zwei mittlere – schälen, würfeln, fertig. Dann mische ich die Zwiebeln direkt mit den Gurkenwürfeln in einer kleinen Schüssel. Das wird meine „Würzfüllung“.
? Jetzt wird’s ernst: Rouladen vorbereiten
Das Rindfleisch – frag beim Metzger nach Rouladenfleisch, die kennen sich aus. Es sollte nicht zu mager sein, ein bisschen Fett ist wichtig für den Geschmack und die Zartheit.
4. Fleisch flach drücken
Ich nehm dafür einfach die flache Seite meiner Faust – sanft draufdrücken, nicht klopfen wie wild. Manche nehmen einen Plattierer, aber ich mag’s lieber traditionell.
5. Mit Senf bestreichen
Jede Scheibe großzügig mit scharfem Senf bestreichen. Der Senf ist nicht nur für den Geschmack da – er macht das Fleisch zart und sorgt dafür, dass alles zusammenhält. Wer’s milder mag, mischt den Senf mit etwas Honig – aber ich bin ein Fan von Schärfe!
6. Speck drauf
Zwei Scheiben Speck pro Roulade – schön mittig. Ich versuch, dass er nicht zu sehr über den Rand hängt, sonst wird’s beim Einrollen ein Gematsche.
