13.10.2026

Omas Wolkenkuchen ohne Mehl – das alte Familienrezept meiner Urgroßmutter

Zubereitung

Zuerst wird der Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Eine Springform mit etwa 20 bis 22 cm Durchmesser wird vorbereitet. Der Boden und der Rand können mit Backpapier ausgelegt werden, damit sich der Kuchen später leichter lösen lässt.

Nun werden die Eier vorsichtig getrennt.

Die Eigelbe kommen in eine große Rührschüssel, während die Eiweiße zunächst in eine separate Schüssel gegeben werden.

Zu den Eigelben wird der Zucker gegeben. Mit einem Handmixer wird die Mischung mehrere Minuten lang aufgeschlagen, bis sie deutlich heller und cremiger geworden ist. Dieser Schritt ist wichtig, weil er später zur luftigen Konsistenz des Kuchens beiträgt.

Anschließend wird der Joghurt hinzugefügt.

Der Joghurt sorgt nicht nur für Frische im Geschmack, sondern auch für die besonders weiche Struktur des Kuchens.

Die Mischung wird nun erneut gut verrührt, bis eine glatte Creme entsteht.

Nun werden Maisstärke und Backpulver langsam untergerührt. Am besten geschieht das in kleinen Portionen, damit keine Klümpchen entstehen.

Die Masse sollte jetzt cremig und gleichmäßig sein.

In einer separaten Schüssel wird nun das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen. Der Eischnee ist der wichtigste Teil dieses Rezeptes, denn er verleiht dem Kuchen seine typische Wolkenstruktur.

Der Eischnee sollte fest, aber dennoch glänzend sein.

Jetzt kommt der entscheidende Moment beim Backen dieses Kuchens.

Der Eischnee wird vorsichtig unter die Joghurtmasse gehoben. Dabei sollte man möglichst behutsam arbeiten und nicht zu stark rühren. Ziel ist es, möglichst viel Luft im Teig zu behalten.

Durch diese Luft wird der Kuchen später so wunderbar locker.

Der fertige Teig wird anschließend in die vorbereitete Springform gefüllt.

Die Oberfläche kann mit einem Spatel leicht geglättet werden.

Nun wird der Kuchen auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 40 bis 45 Minuten gebacken.

Während dieser Zeit beginnt der Kuchen langsam aufzugehen und entwickelt eine leicht goldene Oberfläche.

Nach dem Backen sollte der Kuchen noch einige Minuten im Ofen ruhen, bevor man ihn herausnimmt. Dadurch fällt er weniger zusammen und behält seine schöne, luftige Struktur.

Sobald er vollständig abgekühlt ist, kann er vorsichtig aus der Form gelöst werden.

Zum Schluss wird der Kuchen mit etwas Puderzucker bestäubt.

Schon beim Anschneiden erkennt man seine besondere Struktur – weich, zart und fast federleicht.

Tipps und Variationen

Dieser Kuchen ist wunderbar vielseitig und kann leicht angepasst werden.

Wer es etwas frischer mag, kann etwas Zitronenschale in den Teig geben. Das verleiht dem Kuchen ein leichtes, sommerliches Aroma.

Auch Vanille passt hervorragend zu diesem Rezept und macht den Geschmack noch runder.

Manche servieren den Wolkenkuchen auch mit frischen Beeren oder einer leichten Fruchtsauce.

Besonders Himbeeren oder Erdbeeren harmonieren sehr gut mit der milden Süße des Kuchens.

Ein weiterer Vorteil dieses Rezeptes ist, dass es relativ leicht wirkt und nicht zu süß ist. Dadurch eignet es sich perfekt für eine gemütliche Kaffeepause am Nachmittag.

Auch Gäste sind oft überrascht, wie luftig dieser Kuchen ist.

Viele fragen nach dem Rezept, weil sie kaum glauben können, dass ein Kuchen ohne Mehl so gut gelingen kann.

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