Zubereitung
Zuerst legen Sie die Rindfleischscheiben auf ein Schneidebrett. Wenn die Scheiben sehr dick sind, können Sie sie vorsichtig mit einem Fleischklopfer etwas flacher klopfen. Dadurch werden die Rouladen später besonders zart.
Bestreichen Sie jede Fleischscheibe großzügig mit Senf. Der Senf sorgt nicht nur für Geschmack, sondern macht das Fleisch auch wunderbar aromatisch.
Nun würzen Sie die Rouladen mit etwas Salz und Pfeffer.
Auf jede Scheibe legen Sie anschließend eine Scheibe Speck. Danach verteilen Sie etwas gehackte Zwiebel und einige Streifen Gewürzgurke darauf.
Jetzt werden die Rouladen vorsichtig aufgerollt. Beginnen Sie am besten an der schmalen Seite und rollen Sie das Fleisch möglichst fest zusammen.
Damit die Rouladen ihre Form behalten, fixieren Sie sie mit Zahnstochern oder Küchengarn.
Erhitzen Sie nun Butter oder Öl in einer großen Pfanne oder einem Schmortopf.
Die Rouladen werden darin rundherum kräftig angebraten, bis sie eine schöne braune Farbe bekommen. Dieser Schritt ist wichtig, denn dadurch entstehen später besonders aromatische Röstaromen.
Sobald die Rouladen angebraten sind, gießen Sie die Rinderbrühe in den Topf.
Reduzieren Sie die Hitze und lassen Sie die Rouladen nun etwa 60 Minuten langsam köcheln. Während dieser Zeit wird das Fleisch wunderbar weich und nimmt den Geschmack der Brühe auf.
Nach der Garzeit nehmen Sie die Rouladen kurz aus dem Topf.
Um eine schöne Soße zu bekommen, rühren Sie das Mehl mit etwas Wasser glatt und geben es in die Brühe. Lassen Sie die Soße kurz aufkochen, bis sie etwas eindickt.
Danach legen Sie die Rouladen wieder in die Soße und lassen sie noch ein paar Minuten ziehen.
Serviert werden die Rinderrouladen traditionell mit Kartoffeln, Klößen oder Rotkohl.
Tipps
Ein paar kleine Tipps können das Rezept noch besser machen.
Wenn Sie besonders zarte Rouladen möchten, lassen Sie sie ruhig etwas länger schmoren. Viele Köche sagen sogar, dass Rouladen nach 90 Minuten noch besser werden.
Auch die Soße lässt sich wunderbar variieren. Manche geben etwas Rotwein oder ein Stück Karotte und Sellerie in den Topf, um noch mehr Geschmack zu bekommen.
Sehr beliebt ist es außerdem, die Rouladen am nächsten Tag noch einmal aufzuwärmen. Viele sagen sogar, dass sie dann noch besser schmecken.
Wenn einmal Rouladen übrig bleiben, können Sie sie problemlos einfrieren.
Und das Wichtigste: Nehmen Sie sich Zeit beim Kochen. Gerade solche traditionellen Gerichte leben davon, dass sie langsam und mit Ruhe zubereitet werden.
