17.10.2026

Lorbeerblätter unter das Kopfkissen legen: Warum unsere Großmütter auf diesen ungewöhnlichen Trick schworen

Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die uns besonders neugierig machen. Ein paar getrocknete Lorbeerblätter, wie sie fast jeder im Küchenschrank hat, sollen plötzlich auch im Schlafzimmer eine besondere Rolle spielen. Tatsächlich gibt es einen alten Brauch, bei dem man vor dem Schlafengehen einige Lorbeerblätter unter das Kopfkissen legt.

Viele Menschen kennen diese Tradition noch von ihren Großmüttern. Angeblich soll sie dabei helfen, abends zur Ruhe zu kommen, besser einzuschlafen und sogar angenehmer zu träumen. Andere verbinden damit Glück, Schutz und positive Energie.

Doch warum ausgerechnet Lorbeer? Was steckt hinter dieser ungewöhnlichen Gewohnheit, und kann ein einfaches Gewürz tatsächlich unseren Schlaf beeinflussen?

Ein alter Brauch, den heute kaum noch jemand kennt

Lorbeer gehört seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Pflanzen im Mittelmeerraum. Schon in der Antike wurden seine Blätter nicht nur als Gewürz verwendet, sondern auch mit besonderen Bedeutungen verbunden.

Im alten Griechenland galt der Lorbeer als Symbol für Weisheit, Ruhm und Schutz. Später verbreiteten sich verschiedene Volksbräuche, bei denen Lorbeerzweige oder getrocknete Blätter im Haus aufbewahrt wurden.

Auch die Vorstellung, Lorbeerblätter unter das Kopfkissen zu legen, stammt aus solchen überlieferten Traditionen. Dabei ging es nicht ausschließlich um den Schlaf. Mancherorts glaubte man, dass die Pflanze vor schlechten Träumen schützen oder positive Gedanken fördern könne.

Heute betrachtet man solche Vorstellungen vor allem als Teil der Volkskultur. Dennoch ist es interessant, warum dieser einfache Brauch bis heute weitergegeben wird.

Warum legen manche Menschen Lorbeerblätter unter das Kopfkissen?

Der häufigste Grund ist der Wunsch nach einem ruhigeren und angenehmeren Schlaf.