14.10.2026

„Ich wollte nur schnell etwas Warmes… und plötzlich habe ich meinem Haushalt für immer das gekaufte Brot abgewöhnt“ – Das 5-Minuten-Pfannenbrot, das mein Küchenleben verändert hat

Und damit ihr es genauso einfach nachmachen könnt wie ich an diesem verrückten Abend, erzähle ich euch jetzt ganz genau, wie ich mein kleines Wunder-Brot immer mache, denn im Grunde braucht man wirklich fast nichts. Ich greife also ganz automatisch inzwischen zu denselben Dingen, die bei mir schon fast neben der Pfanne bereitstehen, weil ich sie so oft benutze. Für vier kleine, warme, wunderbar weiche Pfannenbrote nehme ich 200 g Mehl, meistens Weizen oder Dinkel, was gerade da ist, wirklich ohne großen Unterschied. Dann kommt 1 Teelöffel Backpulver dazu, das macht das Brot so schön locker, und natürlich eine gute Prise Salz, denn ohne Salz schmeckt kein Brot nach Brot. Dann gieße ich 120 ml lauwarmes Wasser dazu, nicht heiß und nicht kalt, einfach angenehm warm, so wie Wasser sein sollte, wenn der Tag schon zu viel war. Und fast immer gebe ich einen kleinen Schuss Olivenöl, etwa 1 Esslöffel, hinein, weil es den Teig geschmeidiger macht und das Brot etwas aromatischer, aber zur Not geht es auch ohne, wenn man gerade keines im Haus hat.

Ich mische zuerst alles mit einer Gabel zusammen, einfach so lange, bis es aussieht, als könnte daraus ein Teig werden, und dann knete ich ganz kurz mit den Händen nach, wirklich nur eine halbe Minute. Der Teig muss nicht perfekt sein, er muss einfach nur zusammenhalten und weich sein. Wenn er zu klebrig wird, mache ich mir keinen Kopf, dann gebe ich ganz entspannt ein wenig Mehl dazu. Wenn er zu fest ist, kommt ein winziger Schluck Wasser dazu, alles ganz ohne Stress. Sobald der Teig sich gut anfühlt, teile ich ihn in vier Stücke, so wie man ein Brötchen auseinanderreißt, und forme kleine runde oder flache Fladen. Mal dünner, mal dicker – je nachdem, ob ich sie knuspriger oder weicher möchte. Die Pfanne mache ich in dieser Zeit schon heiß, ohne Öl, nur die Pfanne selbst, denn das Brot braucht nichts weiter.

Wenn die Pfanne warm ist, lege ich den ersten Fladen hinein und höre sofort dieses beruhigende, leise Geräusch, das mir inzwischen fast vertrauter geworden ist als der Timer des Backofens. Nach ein bis zwei Minuten wird die Unterseite goldbraun, und dann wende ich das Brot vorsichtig. Die zweite Seite braucht auch nur eine Minute. Während ein Fladen fertig wird, forme ich schon den nächsten, sodass die Küche kurz nach Teig, Wärme und ein bisschen Urlaub duftet. Sobald die Brote aus der Pfanne kommen, lasse ich sie nie lange liegen – sie schmecken einfach am besten, wenn sie noch warm sind und unter den Fingern leicht nachgeben.

Und genau so mache ich es jedes Mal: ein schneller Teig, vier kleine Fladen, ein paar Minuten in der Pfanne, und schon liegt frisches, weiches, duftendes Brot auf dem Tisch, das jedes gekaufte Brot aus dem Supermarkt alt aussehen lässt.