13.10.2026

Himmlisches Salatdressing – cremig, würzig und besser als im Restaurant

Zubereitung

Zuerst Wasser, weißen Balsamico, Zucker, Salz und Gemüsebrühe in einen Topf geben. Alles unter Rühren kurz erhitzen, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Anschließend die Mischung vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Naturjoghurt, saure Sahne beziehungsweise Schmand und Senf in eine große Schüssel geben und mit einem Schneebesen glatt verrühren.

Nun die abgekühlte Essigmischung nach und nach unter die Joghurtcreme rühren. Danach das Öl langsam einlaufen lassen und dabei kräftig weiterrühren. Dadurch verbindet sich das Öl besser mit den übrigen Zutaten und das Dressing bekommt seine wunderbar cremige Konsistenz.

Zum Schluss schwarzen Pfeffer und die gewünschten Kräuter hinzufügen. Alles noch einmal gründlich verrühren.

Wer das Dressing besonders fein und gleichmäßig haben möchte, kann es für einige Sekunden mit einem Stabmixer aufschlagen.

Erst probieren, dann abschmecken

Direkt nach der Zubereitung können Essig und Senf noch relativ kräftig wirken. Deshalb das Dressing am besten mindestens 30–60 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen und anschließend noch einmal probieren.

Ist es zu sauer, kann etwas Joghurt oder eine kleine Prise Zucker helfen. Ist es zu mild, einfach etwas Senf, Salz oder weißen Balsamico ergänzen.

Auch die Konsistenz lässt sich leicht verändern. Für einen knackigen Blattsalat darf das Dressing etwas dünnflüssiger sein. Als Dip für Gemüse kann man dagegen weniger Wasser verwenden und etwas mehr Schmand hinzufügen.

Wozu passt das Dressing?

Besonders lecker schmeckt es zu Eisbergsalat, Kopfsalat, Feldsalat oder einem klassischen gemischten Salat aus Tomaten, Gurken, Paprika und Zwiebeln.

Aber dabei muss es nicht bleiben. Das Dressing passt auch hervorragend zu Kartoffelsalat, Nudelsalat oder als cremige Sauce zu Rohkost. Selbst zu einem einfachen Salat mit gebratenem Hähnchen macht es richtig etwas her.

Variante mit Knoblauch

Wer es kräftiger mag, gibt zusätzlich eine kleine fein geriebene Knoblauchzehe in das fertige Dressing. Zusammen mit Schnittlauch und Petersilie entsteht dadurch eine würzige Kräuter-Knoblauch-Variante.

Für eine frischere Version kann zusätzlich ein kleiner Spritzer Zitronensaft verwendet werden.

Aufbewahrung

Das fertige Dressing in sehr saubere, gut verschließbare Gläser oder Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Da Joghurt und saure Sahne enthalten sind, würde ich mich nicht auf die teilweise verbreitete Behauptung verlassen, dass selbstgemachtes Dressing „mehrere Wochen“ problemlos haltbar sei. Am besten nur eine Menge herstellen, die zeitnah verbraucht wird, auf Geruch und Aussehen achten und immer mit sauberem Besteck arbeiten.

Vor dem Servieren die Flasche oder das Glas noch einmal kräftig schütteln, da sich die Zutaten während der Lagerung etwas voneinander trennen können.

Kleiner Tipp

Wer das Rezept zum ersten Mal ausprobiert, kann zunächst einfach die halbe Menge zubereiten. Das Original ergibt nämlich ordentlich Dressing.

Und genau das macht das Rezept später so praktisch: Kühlschrank öffnen, Dressing schütteln, über einen frischen Salat geben – fertig. Ein simples Grundrezept, das aus einem gewöhnlichen Salat mit wenigen Handgriffen etwas Besonderes macht.