Entstehen unangenehme Gerüche im Gerät, können diese während des Waschgangs auf die Textilien übertragen werden.
So reinigen Sie Ihre Waschmaschine richtig
Entfernen Sie regelmäßig sichtbare Ablagerungen aus dem Waschmittelfach und reinigen Sie die Türdichtung vorsichtig mit einem geeigneten Tuch.
Kontrollieren Sie außerdem den Pumpenfilter entsprechend der Bedienungsanleitung.
Viele moderne Geräte besitzen ein spezielles Trommelreinigungsprogramm. Dieses sollte nach den Empfehlungen des Herstellers verwendet werden.
Vermeiden Sie es, verschiedene Reinigungsmittel miteinander zu mischen. Insbesondere chlorhaltige Reiniger dürfen niemals mit Essig oder anderen säurehaltigen Produkten kombiniert werden.
Der unterschätzte Fehler nach dem Waschgang
Ein weiterer häufiger Grund für unangenehm riechende Wäsche ist überraschend einfach.
Die frisch gewaschenen Handtücher bleiben zu lange in der geschlossenen Maschine liegen.
Vielleicht läuft das Waschprogramm am Abend, während man bereits auf dem Sofa sitzt. Oder die Maschine ist fertig, aber man hat gerade keine Zeit, die Wäsche aufzuhängen.
Aus wenigen Minuten werden mehrere Stunden.
In der feuchten, geschlossenen Trommel herrschen dann Bedingungen, unter denen sich unangenehme Gerüche entwickeln können.
Deshalb gilt: Frisch gewaschene Wäsche möglichst zeitnah aus der Maschine nehmen und gründlich trocknen lassen.
Das kann einen größeren Unterschied machen, als viele vermuten.
Warum Weichspüler bei Handtüchern nicht immer eine gute Idee ist
Weichspüler sorgt dafür, dass viele Textilien angenehm weich werden und einen frischen Duft erhalten.
Bei Handtüchern ist seine Verwendung jedoch nicht immer empfehlenswert.
Bestimmte Weichspüler können Rückstände auf den Fasern hinterlassen und dadurch die Saugfähigkeit der Handtücher beeinträchtigen.
Das bedeutet nicht, dass Weichspüler grundsätzlich schlecht ist. Wer jedoch feststellt, dass Handtücher weniger saugfähig werden oder trotz regelmäßiger Wäsche unangenehm riechen, kann versuchen, einige Waschgänge darauf zu verzichten.
Oft genügt bereits die richtige Dosierung eines geeigneten Waschmittels.
Ein weiterer Trick: Die Waschmaschinentür offen lassen
Nach dem Waschen schließen viele Menschen die Tür der Waschmaschine sofort wieder.
Schließlich soll das Badezimmer oder der Hauswirtschaftsraum ordentlich aussehen.
Doch im Inneren der Maschine bleibt häufig Feuchtigkeit zurück.
Wird die Tür direkt geschlossen, kann diese schlechter entweichen.
Deshalb empfiehlt es sich, die Tür und das Waschmittelfach nach dem Waschen eine Zeit lang geöffnet zu lassen, sofern dies sicher möglich ist.
So kann die Restfeuchtigkeit besser trocknen.
Besonders in Haushalten, in denen die Waschmaschine fast täglich läuft, ist diese einfache Gewohnheit hilfreich.
Was tun, wenn Handtücher trotz allem noch muffig riechen?
Wenn der Geruch nach mehreren Waschgängen nicht verschwindet, lohnt es sich, die möglichen Ursachen systematisch zu überprüfen.
Zunächst sollte kontrolliert werden, ob die Waschmaschine selbst unangenehm riecht.
Anschließend kann man die Waschmittelmenge und das verwendete Programm überprüfen.
Bei robusten Handtüchern kann ein erneuter Waschgang mit geeignetem Vollwaschmittel und einer laut Pflegeetikett zulässigen Temperatur helfen.
Auch das vollständige Trocknen spielt eine entscheidende Rolle.
Handtücher sollten nach der Benutzung möglichst ausgebreitet aufgehängt werden. Werden sie zusammengeknüllt oder feucht in einen Wäschekorb gelegt, können sich schnell wieder unangenehme Gerüche entwickeln.
Wie oft sollte man Handtücher eigentlich wechseln?
Wie häufig Handtücher gewaschen werden sollten, hängt von ihrer Nutzung und den Bedingungen im Haushalt ab.
Ein Handtuch, das nach jeder Verwendung vollständig trocknet und ausschließlich von einer Person benutzt wird, kann unter Umständen mehrere Male verwendet werden.
Bleibt es dagegen dauerhaft feucht oder wird es von mehreren Personen genutzt, sollte es entsprechend häufiger gewechselt werden.
Bei Krankheit oder besonderen hygienischen Anforderungen können zusätzliche Maßnahmen sinnvoll sein.
Wichtig ist vor allem, dass Handtücher zwischen den Benutzungen gut trocknen können.
Fazit: Frische Wäsche beginnt mit den richtigen Gewohnheiten
Unangenehm riechende Handtücher sind kein ungewöhnliches Problem. Häufig stecken ganz alltägliche Ursachen dahinter.
Zu viel Waschmittel, eine überfüllte Trommel, ungeeignete Waschtemperaturen oder eine nicht ausreichend gereinigte Maschine können dazu beitragen, dass selbst frisch gewaschene Textilien muffig riechen.
Natron kann bei bestimmten Gerüchen eine hilfreiche Ergänzung sein, ist aber kein Wundermittel.
Viel wichtiger sind die richtige Waschmitteldosierung, ein geeignetes Waschprogramm, die regelmäßige Pflege der Waschmaschine und das vollständige Trocknen der Wäsche.
