13.10.2026

Diese simple Bad-Gewohnheit kostet dich jährlich 36.000 Liter Wasser

Meine Schwiegermutter war anfangs entsetzt. “Das ist unhygienisch!” rief sie. Doch dann erklärte ich ihr, dass Urin steril ist. Es gibt keine Keime, keine Bakterien (außer man ist krank). Solange die Toilette regelmäßig gereinigt wird, besteht kein Gesundheitsrisiko. Und das tue ich sowieso – einmal am Tag ein kurzer Schwung mit Bürste und Reiniger, fertig.

Nach und nach haben sich auch meine Kinder daran gewöhnt. Es ist wie mit allem: Wenn man erklärt, warum etwas wichtig ist, verstehen selbst die Kleinsten erstaunlich schnell.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meiner Tochter, die mich fragte: “Mama, ist das wie wenn man sein Glas Wasser nicht austrinkt?” Ich lächelte. “Ja, nur noch schlimmer. Weil das Wasser ja gar nicht für uns ist, sondern für den Abfluss.”

Seither achten wir alle mehr auf unseren Wasserverbrauch. Nicht nur beim Spülen. Auch beim Zähneputzen (Wasserhahn aus!), beim Duschen (Zeitmesser mit Saugnapf in der Dusche!), beim Wäschewaschen (volle Trommel!). Die Toilette war nur der Anfang.

Und die Folgen?

Die Wasserrechnung ist gesunken. Nicht dramatisch, aber spürbar. Vor allem aber das Bewusstsein hat sich verändert. Ich sehe Wasser nicht mehr als Selbstverständlichkeit. Ich sehe es als Schatz. Etwas, das geschützt werden will.

Viele meiner Freundinnen haben inzwischen mitgezogen. Und wir tauschen uns aus – über die besten Hausmittel gegen Geruch, über Tipps für ökologische Reiniger, über Toiletten mit Spartaste oder gar Trockenklos.

Es ist erstaunlich, wie aus einer kleinen Beobachtung eine ganze Bewegung entstehen kann. Und wie sich Komfort und Nachhaltigkeit nicht ausschließen, sondern sogar gegenseitig verstärken können.

Vielleicht lesen Sie das hier und denken: “Ich weiß nicht… das ist doch irgendwie unangenehm.” Verstehen kann ich das. Ich dachte das auch. Aber glauben Sie mir: Nach drei Tagen merkt man es nicht mehr. Und nach einer Woche fragt man sich, warum man es je anders gemacht hat.

Wasser ist Leben. Und wir sind verantwortlich.

Probieren Sie es aus. Schon morgen. Und vielleicht, ganz vielleicht, ändert sich dadurch mehr als nur eine kleine Gewohnheit im Bad. Vielleicht verändert es Ihre Sicht auf die Welt.