Zubereitung
Zuerst wird der Maniok vorbereitet. Die Wurzel wird geschält und anschließend in mittelgroße Stücke geschnitten. Danach wird sie in einen Topf mit Wasser gegeben und etwa 20 Minuten gekocht, bis sie weich ist.
Dieser Schritt ist wichtig, denn Maniok wird grundsätzlich gekocht oder gebacken verwendet.
Wenn die Stücke weich sind, gieße ich das Wasser ab und lasse den Maniok kurz abkühlen. Danach zerdrücke ich ihn mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu einer feinen Masse.
Nun gebe ich das Ei, den geriebenen Käse, die Zwiebel, den Knoblauch und die Gewürze dazu. Alles wird gründlich vermischt, bis eine formbare Masse entsteht.
Falls die Mischung zu weich ist, kann man etwas Mehl oder Stärke hinzufügen.
Jetzt forme ich kleine Bällchen oder flache Küchlein aus dem Teig.
Die Heißluftfritteuse wird auf etwa 180 Grad vorgeheizt.
Die Küchlein werden leicht mit Olivenöl bestrichen und anschließend in den Airfryer gelegt.
Nach etwa 12 bis 15 Minuten sind sie goldbraun und knusprig.
Während sie backen, verbreitet sich ein wunderbar herzhafter Duft in der Küche.
Die fertigen Küchlein werden am besten warm serviert – zum Beispiel mit einem frischen Salat oder einem Joghurt-Dip.
Tipps und Variationen
Mit der Zeit habe ich dieses Rezept immer wieder leicht verändert.
Manchmal mische ich etwas geriebenen Parmesan unter die Masse, was den Geschmack noch intensiver macht.
Auch Kräuter wie Schnittlauch oder Dill passen hervorragend dazu.
Wer es etwas rustikaler mag, kann die Küchlein größer formen und sie wie kleine Bratlinge servieren.
Eine besonders leckere Variante entsteht, wenn man kleine Käsewürfel in die Mitte der Küchlein legt. Beim Backen schmilzt der Käse und sorgt für einen wunderbar cremigen Kern.
Maniok lässt sich außerdem sehr gut mit anderen Zutaten kombinieren – zum Beispiel mit Süßkartoffeln oder Karotten.
So entstehen immer wieder neue Varianten dieses einfachen Gerichts.
