13.10.2026

Die Gemüsesuppe, die bei vielen Diätplänen immer wieder auftaucht – einfach, sättigend und perfekt zum Vorbereiten

Wer es gerne scharf mag, kann zusätzlich Chiliflocken oder eine kleine Chilischote hineingeben.

Die Vorbereitung dauert kaum länger als 15 Minuten

Zuerst kümmere ich mich um das Gemüse. Den Kohl halbiere ich, entferne den harten Strunk und schneide ihn anschließend in relativ feine Streifen. Die Streifen müssen nicht perfekt aussehen – das ist schließlich eine rustikale Gemüsesuppe.

Die Karotten schäle ich und schneide sie in dünne Scheiben. Sellerie ebenfalls waschen und klein schneiden. Die Paprika wird entkernt und gewürfelt, die Zwiebel fein gehackt.

Die grünen Bohnen schneide ich je nach Länge in zwei oder drei Stücke.

Wenn ich frische Tomaten verwende, würfle ich sie einfach. Häuten muss man sie meiner Meinung nach für dieses Rezept nicht. Im Winter nehme ich sogar lieber Dosentomaten, weil diese häufig aromatischer sind als blasse Wintertomaten.

Zum Schluss Knoblauch und Petersilie fein hacken.

Damit ist eigentlich schon fast die gesamte Arbeit erledigt.

So bekommt die Suppe mehr Geschmack

Man könnte sämtliche Zutaten einfach mit Wasser in einen Topf geben und kochen.

Ich mache es etwas anders.

Wenn ein Esslöffel Öl in den persönlichen Ernährungsplan passt, erhitze ich zunächst etwas Olivenöl in einem großen Topf und dünste darin Zwiebel, Karotte und Sellerie ungefähr drei bis vier Minuten an.

Danach kommt der Knoblauch dazu.

Jetzt bereits Curry und Paprikapulver hinzufügen und ungefähr 30 Sekunden mitrühren. Dadurch entwickeln die Gewürze ein deutlich intensiveres Aroma.

Anschließend gebe ich Kohl, Paprika, Bohnen und Tomaten hinein.

Alles kurz vermischen und mit Wasser oder Gemüsebrühe auffüllen, bis das Gemüse gut bedeckt ist.

Die Suppe einmal kräftig aufkochen lassen.

Danach die Temperatur reduzieren und bei mittlerer bis niedriger Hitze ungefähr 25–35 Minuten köcheln lassen.

Ich mag es, wenn das Gemüse weich geworden ist, aber noch etwas Struktur besitzt. Wer eine sehr weiche Suppe bevorzugt, lässt sie einfach zehn Minuten länger auf dem Herd.

Erst gegen Ende schmecke ich mit Salz und Pfeffer ab.

Zum Schluss kommt reichlich frische Petersilie hinein.

Ein kleiner Spritzer Zitronensaft macht erstaunlich viel aus. Die Suppe schmeckt dadurch frischer und weniger nach typischer „Diätsuppe“.

Ein Fehler, durch den Kohlsuppe schnell langweilig wird

Beim ersten Versuch hatte ich alles gleichzeitig in Wasser geworfen und kaum gewürzt.

Das Ergebnis war essbar – mehr aber auch nicht.

Es schmeckte hauptsächlich nach gekochtem Kohl.

Beim zweiten Versuch habe ich Zwiebeln und Gewürze vorher angeschwitzt und Tomaten, Knoblauch sowie Petersilie hinzugefügt.

Das war plötzlich eine völlig andere Suppe.

Deshalb würde ich beim Würzen nicht zu vorsichtig sein. Gerade Kohl verträgt kräftige Gewürze.

Sehr gut passen beispielsweise Curry, Paprika, Knoblauch, Pfeffer, Chili, Petersilie, Kümmel oder etwas Thymian.

Man muss natürlich nicht alles gleichzeitig verwenden.

Kann man wirklich unbegrenzt davon essen?

Bei vielen alten Kohlsuppen-Diäten liest man, man dürfe „so viel Suppe essen, wie man möchte“.

Ich würde daraus keinen Wettbewerb machen.

Besser finde ich es, ganz normal eine Portion zu essen und anschließend zu schauen, ob man tatsächlich noch Hunger hat.

Außerdem würde ich die Suppe nicht zur einzigen Nahrung des Tages machen. Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert schließlich nicht nur Gemüse, sondern unter anderem auch ausreichend Protein, Fette und andere wichtige Nährstoffe.

Genau deshalb kombiniere ich die Suppe häufig mit einer Proteinquelle.

Dann wird daraus eine wesentlich vollständigere Mahlzeit.