Was ich an diesem Nudelsalat liebe: Er ist so wandelbar. Man kann Mais hinzufügen, ein paar Käsewürfel, hartgekochte Eier oder gebratene Hähnchenstreifen. Für die vegane Variante ersetze ich Crème fraîche und Mayonnaise einfach durch pflanzliche Alternativen aus dem Bioladen. Auch das schmeckt hervorragend.
Einmal habe ich eine Variante mit geröstetem Sesam über den fertigen Salat gegeben – das hat eine ganz neue Geschmacksrichtung ergeben. Und auf einer Geburtstagsparty war es sogar meine Tochter, die ein paar Granatapfelkerne darübergestreut hat. Das sah nicht nur schick aus, sondern gab auch einen süß-säuerlichen Kick.
Viele denken bei Nudelsalat immer noch an diese altbackene Version mit viel Mayonnaise und Gewürzgurken. Aber dieser Salat ist anders. Er ist leicht, farbenfroh, frisch und trotzdem herzhaft. Ich habe das Rezept inzwischen schon dutzende Male weitergegeben: an meine Nachbarin, an Kolleginnen aus dem Büro, an meine Schwiegermutter – und jedes Mal kam Rückmeldung: “Der war richtig gut!”
Manchmal nehme ich den Salat auch mit zum Picknick. In einem Schraubglas mit ein paar Basilikumblättern obenauf sieht er nicht nur toll aus, sondern bleibt auch unterwegs schön frisch. Meine Enkel mögen ihn besonders gern, wenn ich ihn mit kleinen Sternchennudeln mache. Es sind diese kleinen Details, die am Ende zählen.
Noch ein Tipp: Wenn der Salat zu dick wirkt, einfach einen Schuss Milch oder etwas vom Nudelkochwasser untermischen. Dadurch wird er geschmeidiger, ohne an Geschmack zu verlieren.
Ich bin keine professionelle Köchin. Ich bin einfach nur eine Mutter, Ehefrau und mittlerweile Oma, die gern kocht. Und dieser Nudelsalat ist eines der Rezepte, auf das ich immer wieder zurückkomme. Nicht nur, weil er gut schmeckt, sondern weil er Erinnerungen weckt. An jenen ersten Grillabend, an den Geruch von frischem Basilikum auf dem Balkon und an das Lächeln meiner Tochter, als sie sagte: “Mama, der ist besser als jeder vom Buffet.”
Vielleicht probieren Sie ihn ja auch einmal aus. Ich bin sicher: Er wird auch bei Ihnen nicht der letzte seiner Art bleiben.
