Diese Brokkoli-Kartoffel-Suppe gehört für mich zu den Rezepten, die man immer wieder kocht, weil sie einfach funktionieren. Sie ist kein besonderes Trendgericht, sondern ein ehrliches Alltagsessen, das wärmt, sättigt und ohne großen Aufwand gelingt. Gerade an kühleren Tagen oder wenn man nach einem langen Tag etwas Selbstgemachtes braucht, ist diese Suppe perfekt.
Ich habe sie schon unzählige Male gekocht – mal als leichtes Mittagessen, mal abends für die Familie oder auch als Vorspeise, wenn Gäste kommen. Sie kommt mit wenigen Zutaten aus, die man oft ohnehin zu Hause hat, und genau das macht sie so praktisch. Brokkoli, Kartoffeln, Karotte, Zwiebel und Knoblauch ergeben zusammen eine milde, aromatische Suppe, die weder schwer noch langweilig ist. Durch das Pürieren wird sie schön cremig, bleibt aber trotzdem bodenständig.
Zutaten (für 3–4 Portionen)
1 großer Brokkoli
3–4 mittelgroße Kartoffeln
1 Karotte
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Butter oder Öl
ca. 750 ml Gemüsebrühe
100–150 ml Sahne oder Kochsahne (optional)
Salz, nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
Optional: Muskatnuss, etwas Zitronensaft
Zubereitung
Zuerst bereite ich das Gemüse vor. Der Brokkoli wird gründlich gewaschen, der Strunk geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Röschen teile ich so, dass sie nicht zu klein sind, damit sie später nicht komplett zerfallen. Die Kartoffeln schäle ich, wasche sie und schneide sie in mundgerechte Würfel. Die Karotte wird ebenfalls geschält und in dünne Scheiben oder kleine Stücke geschnitten. Zwiebel und Knoblauch hacke ich fein.
In einem großen Topf erhitze ich die Butter oder das Öl bei mittlerer Hitze. Zuerst kommen die Zwiebeln hinein, die ich glasig dünste, bis sie weich sind und leicht Farbe bekommen. Dann gebe ich den Knoblauch dazu und lasse ihn kurz mitdünsten, nur so lange, bis er aromatisch riecht. Er darf dabei nicht braun werden.
Anschließend gebe ich die Kartoffeln und die Karotte in den Topf, rühre alles kurz um und gieße die Gemüsebrühe dazu, sodass das Gemüse knapp bedeckt ist. Die Suppe lasse ich aufkochen und dann etwa zehn Minuten sanft köcheln. Danach kommt der Brokkoli dazu, und alles wird weitere acht bis zehn Minuten gegart, bis das Gemüse weich ist.
Jetzt nehme ich mit einer Schaumkelle einen Teil des Gemüses heraus und stelle ihn beiseite. Den restlichen Inhalt des Topfes püriere ich mit dem Stabmixer, bis eine cremige Suppe entsteht. Danach rühre ich die Sahne unter, wenn ich eine besonders cremige Konsistenz möchte, und gebe die beiseitegestellten Gemüsestücke wieder zurück in den Topf.
Zum Schluss schmecke ich die Suppe mit Salz und schwarzem Pfeffer ab. Eine kleine Prise Muskatnuss passt sehr gut dazu, ist aber optional. Wer mag, kann auch ein paar Tropfen Zitronensaft hinzufügen, um der Suppe eine leichte Frische zu geben. Danach wird alles noch einmal kurz erhitzt, ohne stark zu kochen.
Tipps, Variationen und Hinweise
Diese Brokkoli-Kartoffel-Suppe lässt sich leicht anpassen. Für eine vegane Variante kann die Sahne einfach weggelassen oder durch pflanzliche Sahne ersetzt werden. Wer es herzhafter mag, kann kurz vor dem Servieren etwas geriebenen Käse unterrühren. Auch Gewürze wie Chili oder Paprikapulver passen gut, wenn man es etwas würziger möchte.
Am besten schmeckt die Suppe frisch und heiß, serviert mit frischem Brot, Baguette oder einem knusprigen Brötchen. Sie lässt sich aber auch gut aufwärmen und eignet sich hervorragend zum Mitnehmen für den nächsten Tag.
Diese Suppe ist einfach, nahrhaft und ideal für Tage, an denen man ohne großen Aufwand etwas Warmes und Selbstgemachtes genießen möchte.
