13.10.2026

Bodenloser Zwiebelkuchen – herzhaft, einfach und immer wieder ein Genuss

Dann schlage ich die Eier auf, gebe sie dazu, würze mit Pfeffer und ein wenig Kümmel – der ist typisch für Zwiebelkuchen und sorgt dafür, dass er leichter verdaulich wird. Danach rühre ich nach und nach das Mehl unter. Es verbindet die Masse, macht sie etwas fester. Am Schluss gieße ich die Milch dazu und verrühre alles gründlich, am besten mit einem großen Löffel. Die Reihenfolge ist dabei gar nicht so entscheidend – ich mache es meistens so, wie ich es gerade in der Hand habe.

Jetzt kommt die Masse in eine gefettete Springform oder, noch besser, in eine Silikonform, weil man den Kuchen daraus später leichter lösen kann. Der Ofen ist auf 200 °C Umluft vorgeheizt, und dann heißt es: 30 bis 40 Minuten backen. Während dieser Zeit fängt die Küche an, himmlisch zu duften – nach geschmolzenem Käse, nach herzhaften Zwiebeln, nach Schinken und Kümmel.

Wenn der Kuchen goldbraun ist und leicht aufgegangen, hole ich ihn heraus und lasse ihn ein paar Minuten ruhen, bevor ich ihn anschneide. Noch warm schmeckt er am besten, aber auch kalt kann man ihn wunderbar essen, zum Beispiel als Snack für den nächsten Tag.

Mein Tipp aus Erfahrung: Wenn man den Kuchen etwas leichter haben möchte, kann man einen Teil des Emmentalers durch Magerquark ersetzen oder statt Räucherschinken gebratene Putenwürfel nehmen. Wer es vegetarisch mag, lässt den Schinken einfach weg und gibt stattdessen ein paar Kräuter hinein. Ich habe auch schon mal einen Teil der Zwiebeln durch Lauch ersetzt – das gibt eine mildere Note und sieht auch schön grünlich aus.