rate ich die Apfelscheiben auch ganz kurz in einer Pfanne an, besonders wenn sie sehr fest sind. Das ist kein Muss, gibt der Apfellasagne aber eine noch weichere Textur.
Apfellasagne schichten
Nun beginnt der schönste Teil: das Schichten. Ich fette eine ausreichend große Auflaufform leicht ein. Dann verteile ich zuerst eine dünne Schicht Apfelmus auf dem Boden. Darauf kommen die ersten Lasagneblätter. Sie sollten möglichst dicht aneinanderliegen, damit später alles gleichmäßig wird.
Als nächste Schicht streiche ich etwas von der Quarkmasse darüber, gefolgt von Apfelscheiben und erneut etwas Apfelmus. Genau so geht es Schicht für Schicht weiter:
Lasagneblätter – Quarkmasse – Äpfel – Apfelmus.
Die letzte Schicht ist immer Quarkmasse. Sie bildet später die Oberfläche und sorgt dafür, dass die Lasagne schön aufgeht und goldgelb wird.
Verfeinern und backen
Bevor die Apfellasagne in den Ofen kommt, streue ich den Zucker und den Zimt gleichmäßig über die Oberfläche. Danach verteile ich die Butterflocken darauf. Diese kleine Mühe lohnt sich, denn sie sorgt für eine leicht knusprige, aromatische Kruste.
Der Backofen wird auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Die Apfellasagne backt etwa 45 Minuten. Sollte sie zu schnell Farbe bekommen, decke ich sie locker mit etwas Alufolie ab. Am Ende sollte die Oberfläche goldbraun sein und leicht duften.
Vanillesoße – das perfekte Finish
Während die Lasagne im Ofen ist, bereite ich die Vanillesoße zu. Dazu erhitze ich die Milch zusammen mit Zucker, Stärke und dem Vanillemark langsam in einem Topf. Wichtig ist, ständig zu rühren, damit nichts anbrennt oder klumpt.
In einer separaten Schüssel verquirle ich die Eigelbe. Sobald die Milch heiß ist, nehme ich den Topf vom Herd und rühre vorsichtig etwas von der heißen Milch unter die Eigelbe. Danach kommt alles zurück in den Topf und wird unter ständigem Rühren leicht erhitzt, bis die Soße cremig wird. Sie darf nicht kochen, sonst gerinnt sie.
Servieren und genießen
Nach dem Backen lasse ich die Apfellasagne etwa 15 Minuten ruhen. Dieser Schritt ist wichtig, damit sich die Schichten setzen. Dann schneide ich sie in Stücke und serviere sie warm, großzügig mit Vanillesoße übergossen.
Für mich ist das ein echtes Seelen-Dessert. Warm, weich, fruchtig und cremig – genau richtig, wenn man sich etwas Gutes tun möchte.
