Es gibt Gerichte, die man schon beim Namen mit Genuss verbindet. Für mich gehört Calzone unbedingt dazu. Dieses halbmondförmige, gefüllte Brot, das in Italien seinen Ursprung hat, ist eine wunderbare Mischung aus Pizza und Auflauf. Außen knuspriger, goldbrauner Teig, innen eine aromatische Füllung, die beim Anschneiden ihren Duft entfaltet.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Lange Zeit habe ich Calzone nur in Pizzerien gegessen. Ich dachte, das sei ein Gericht, das man zuhause gar nicht richtig hinbekommt. Doch eines Tages stieß ich in einem Kochforum auf ein Foto: eine geflochtene Calzone, herrlich goldbraun gebacken, gefüllt mit Spinat und geschmolzenem Käse. Ich konnte den Bildschirm kaum ansehen, ohne Hunger zu bekommen. Und in diesem Moment beschloss ich: Das probiere ich aus.
Die Zutaten (für 4 Personen)
Für den Hefeteig:
- 500 g Weizenmehl (Type 550 oder Pizzamehl)
- 1 Würfel frische Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
- 1 TL Zucker
- 1 TL Salz
- 3 EL Olivenöl
- 300 ml lauwarmes Wasser
Für die Füllung:
- 2 EL Butter
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 400 g frischer Blattspinat (oder TK-Spinat, gut ausgedrückt)
- 200 g Ricotta
- 150 g Feta, zerkrümelt
- 150 g Mozzarella, gerieben
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss nach Geschmack
Zum Bestreichen:
- 1 Eigelb
- 1 EL Milch
- etwas Sesam oder Mohn zum Bestreuen
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Den Hefeteig vorbereiten
Als erstes bereitete ich den Teig vor, denn er braucht Zeit zum Gehen. Ich löste die Hefe zusammen mit dem Zucker in lauwarmem Wasser auf, ließ es kurz stehen, bis sich kleine Bläschen bildeten – ein Zeichen, dass die Hefe arbeitet. Dann gab ich Mehl und Salz in eine Schüssel, fügte das Hefewasser und Olivenöl hinzu und knetete alles zu einem geschmeidigen Teig. Es war einer dieser Momente, in denen man den Teig wirklich spüren muss: weich, elastisch, aber nicht klebrig. Nach etwa 10 Minuten Kneten legte ich ihn in eine Schüssel, deckte ihn ab und ließ ihn an einem warmen Ort eine Stunde ruhen.
