13.10.2026

Deftige Erbsensuppe – herzhaft, sättigend & voller Geschmack!

Diese herzhafte Erbsensuppe ist ein echter Klassiker der deutschen Küche. Sie ist bodenständig, nahrhaft und wärmt nicht nur Körper, sondern auch die Seele. Besonders in der kühlen Jahreszeit ist sie ein beliebtes Gericht, das Generationen verbindet. Ob als Mittagessen unter der Woche, als deftige Mahlzeit für Gäste oder als Vorbereitung für mehrere Tage – diese Suppe überzeugt durch Einfachheit, Geschmack und Vielseitigkeit. Die Kombination aus Hülsenfrüchten, Gemüse, Gewürzen und optional Fleisch oder veganen Alternativen sorgt für eine ausgewogene und reichhaltige Mahlzeit. In vielen Familien gehört sie zu den Lieblingsgerichten, weil sie sich hervorragend vorbereiten und aufwärmen lässt – und wie so viele Eintöpfe schmeckt sie am nächsten Tag sogar noch besser.

Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2

Zutaten für ca. 4–6 Portionen:
300 g getrocknete grüne Erbsen (alternativ gelbe Erbsen oder TK-Erbsen)
2 Möhren
1 Stange Lauch (alternativ 1 Zwiebel und etwas Sellerie)
2–3 Kartoffeln
1,5 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe
2 EL Öl oder Schmalz
Salz
Pfeffer
Majoran
1 Lorbeerblatt
2–3 Würstchen oder Speckwürfel (alternativ Räuchertofu oder vegane Würstchen)

Zubereitung:
Die Zubereitung beginnt bereits am Vortag, wenn getrocknete Erbsen verwendet werden. Diese sollten über Nacht in ausreichend Wasser eingeweicht werden, damit sie weich werden und sich später besser verkochen lassen. Dieser Schritt ist bei der Verwendung von tiefgekühlten Erbsen nicht nötig, da diese bereits vorgegart sind und direkt weiterverarbeitet werden können. Am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen und die Erbsen gründlich unter fließendem Wasser abspülen. Dieser Schritt trägt dazu bei, unerwünschte Bitterstoffe zu entfernen und die Verträglichkeit der Erbsen zu verbessern.

In einem großen Topf wird nun das Öl oder Schmalz erhitzt. Darin wird das in kleine Stücke geschnittene Gemüse – also Möhren, Lauch und Kartoffeln – einige Minuten lang angebraten. Wer Sellerie oder Zwiebeln verwenden möchte, kann diese ebenfalls in feine Würfel schneiden und zusammen mit dem restlichen Gemüse in den Topf geben. Durch das Anbraten entwickeln sich Röststoffe, die der Suppe später einen besonders herzhaften Geschmack verleihen. Danach kommen die vorbereiteten Erbsen in den Topf. Alles wird nun mit der Brühe aufgegossen, sodass alle Zutaten gut bedeckt sind. Wer es kräftiger mag, verwendet eine Fleischbrühe – für eine vegane oder vegetarische Variante reicht eine gute Gemüsebrühe vollkommen aus.

Nun kommen die Gewürze ins Spiel: Salz und Pfeffer sorgen für die Grundwürze, während Majoran eine traditionelle Note verleiht, die in vielen deftigen Eintöpfen Verwendung findet. Das Lorbeerblatt gibt der Suppe zusätzlich ein feines Aroma. Alles zusammen wird nun auf mittlerer Hitze für etwa 60 bis 90 Minuten geköchelt. In dieser Zeit zerfallen die Erbsen teilweise, die Kartoffeln geben Stärke ab, und das Gemüse wird weich – so entsteht die typische, leicht cremige Konsistenz. Wer es besonders sämig mag, kann einen Teil der Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren und anschließend wieder unterrühren. Dadurch bleibt die Suppe gleichzeitig stückig und dennoch angenehm weich.

In der Zwischenzeit können die Würstchen vorbereitet werden. Wer klassische Fleischwürstchen verwendet, schneidet sie in Scheiben und gibt sie entweder kurz vor Ende der Garzeit direkt in die Suppe oder erwärmt sie separat in heißem Wasser. Alternativ lassen sich auch Speckwürfel anbraten und zum Schluss über die Suppe geben – das sorgt für ein besonders deftiges Aroma. Für eine fleischlose Variante sind Räuchertofu oder vegane Würstchen eine ideale Lösung. Diese können wie die Fleischwürstchen behandelt und am Ende der Garzeit untergehoben werden.