13.10.2026

Mediterraner Orzo-Salat – wie bei Oma, nur mit einem Hauch Sommerurlaub

Ich weiß nicht, wie’s dir geht, aber sobald die Sonne öfter scheint, die Abende länger werden und der Grill schon mal vorgewärmt wird – dann will ich keine schweren Eintöpfe oder deftige Aufläufe mehr. Da muss was Leichtes auf den Tisch. Was Frisches. Am besten bunt, schnell gemacht und trotzdem sättigend. Und genau da kommt mein liebster Sommersalat ins Spiel: der mediterrane Orzo-Salat. Oder wie meine Familie ihn nennt – Sommersalat Deluxe.
Das Schöne: Er sieht nach viel Aufwand aus, schmeckt wie im Urlaub an der Küste von Korfu, ist aber ehrlich gesagt ruckzuck gemacht. Und wenn du einmal alles geschnibbelt hast, kannst du ihn am nächsten Tag gleich nochmal essen – der zieht sogar noch besser durch!
Und das Beste: Ich hab das Grundrezept mal von einer lieben Bekannten bekommen, die lange auf Kreta gelebt hat. Ich hab’s dann so angepasst, wie es bei uns zu Hause gegessen wird – mit ein bisschen weniger Knoblauch (meine Kinder meckern sonst), etwas mehr Zitrone und ganz viel Liebe.

Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2

? Zutaten – das brauchst du für ca. 3–4 Portionen

Für den Salat selbst:

  • 250 g Orzo-Nudeln (auch Risoni oder Kritharaki genannt – das sind die kleinen, reisförmigen Nudeln)
  • 1 Liter Gemüsebrühe (macht die Nudeln richtig aromatisch)
  • 200 g Kirschtomaten (halbiert oder geviertelt)
  • 1 Gurke, gewürfelt (optional schälen – ich mach’s je nach Lust und Laune)
  • 150 g Feta, zerbröselt
  • 100 g schwarze Oliven, entsteint und halbiert
  • 1 rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Paprika (rot, gelb oder orange – was du gerade da hast)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Bund frische Petersilie, gehackt
  • Etwas frische Minze oder Basilikum (wenn du magst – gibt ’ne frische Note)

Für das Dressing:

  • Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 4 EL Olivenöl (am besten kaltgepresst und schön fruchtig)
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Optional kannst du noch hinzufügen:

  • Ein paar geröstete Pinienkerne
  • Etwas Honig oder Ahornsirup im Dressing für die Süß-Sauer-Fans
  • Eine kleine Prise Chili, wenn du’s schärfer magst

? Schritt-für-Schritt-Anleitung (ganz ohne Stress!)

1. Die Orzo-Nudeln richtig lecker vorkochen

Okay, ganz ehrlich: Ich hab früher einfach Wasser gesalzen und die Nudeln reingeschmissen. Aber als ich dann mal Orzo in Gemüsebrühe gekocht hab – da hat’s klick gemacht. Das ist wie ein kleines Aroma-Upgrade. Einfach 1 Liter Gemüsebrühe aufkochen, Orzo dazugeben und etwa 8–10 Minuten al dente kochen.

Sobald sie gar sind: Abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken – das stoppt den Garprozess und verhindert, dass sie matschig werden. Dann beiseite stellen.

2. Gemüse schnibbeln – jetzt wird’s bunt

Während die Orzo-Nudeln abkühlen, kannst du das Gemüse vorbereiten. Ich mach mir meistens ’ne schöne Tasse Tee dabei und hör ein bisschen Musik – Schnibbeln kann richtig meditativ sein, ehrlich.

  • Kirschtomaten halbieren oder vierteln
  • Gurke würfeln (je nachdem, wie viel Crunch du magst, kannst du sie schälen oder nicht)
  • Paprika entkernen und klein schneiden
  • Rote Zwiebel fein hacken (wenn sie zu scharf ist, einfach kurz in kaltem Wasser ziehen lassen)
  • Oliven halbieren
  • Knoblauch sehr fein hacken
  • Petersilie und ggf. Minze/Basilikum hacken

Alles kommt schon mal in eine große Schüssel – am besten die größte, die du hast. Das wird ordentlich voll!

3. Dressing zubereiten – simpel, aber oho!

Jetzt kommt das Herzstück: das Dressing. Ich mag’s gern zitronig-frisch, aber du kannst hier natürlich anpassen, wie du willst.

  • In einer kleinen Schüssel Zitronensaft und Zitronenschale mit dem Olivenöl, Oregano, Salz und Pfeffer gut verrühren.
  • Ich nehme manchmal noch einen Spritzer Honig dazu, wenn die Zitrone sehr sauer ist.
  • Richtig schön vermixen, bis es leicht cremig wirkt – das heißt, die Zutaten haben sich gut verbunden.