Manchmal sind die einfachsten Desserts auch die leckersten. Diese selbst gemachte Schokoladenmousse ist der beste Beweis dafür! Mit nur zwei Zutaten entsteht eine wunderbar cremige, luftige Nachspeise, die auf der Zunge zergeht. Kein Ei, keine Gelatine und kein zusätzlicher Zucker sind notwendig. Alles, was Sie brauchen, sind gute Schokolade und frische Schlagsahne.
Ob zum Sonntagskaffee, als Nachtisch für die Familie oder für besondere Anlässe – dieses Rezept lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt wie aus einem guten Restaurant. Das Beste daran: Die eigentliche Zubereitung dauert nur etwa 10 Minuten. Danach muss die Mousse lediglich einige Stunden im Kühlschrank fest werden.
Warum diese Schokoladenmousse so besonders ist
Eine klassische Mousse au Chocolat wird häufig mit Eiern, Zucker und mehreren Arbeitsschritten zubereitet. Bei dieser einfachen Variante übernimmt die geschlagene Sahne die Aufgabe, das Dessert besonders locker und luftig zu machen.
Die geschmolzene Schokolade sorgt für den intensiven Geschmack und verleiht der Creme beim Abkühlen die richtige Festigkeit. Dadurch entsteht eine herrlich zarte Konsistenz, die weder zu schwer noch zu flüssig ist.
Besonders schön ist, dass sich der Geschmack ganz einfach verändern lässt. Wer kräftige Schokolade liebt, verwendet Zartbitterschokolade. Wer es lieber süß mag, kann Vollmilchschokolade nehmen, wobei die Mousse damit etwas weicher wird.
Zutaten für 4 bis 6 Portionen
180 g Zartbitterschokolade oder Halbbitterschokolade
400 g frische Schlagsahne mit mindestens 30 % Fett
Zubereitung
1. Schokolade schmelzen
Zunächst die Schokolade in kleine Stücke brechen und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Anschließend vorsichtig über einem warmen Wasserbad schmelzen. Alternativ kann die Schokolade in der Mikrowelle bei niedriger Leistung erwärmt werden. Dabei alle 20 bis 30 Sekunden umrühren, damit nichts anbrennt.
Sobald die Schokolade vollständig geschmolzen ist, die Schüssel beiseitestellen und die Masse etwas abkühlen lassen. Sie sollte noch flüssig, aber nicht mehr heiß sein.
2. Sahne aufschlagen
Die gut gekühlte Schlagsahne in eine große Rührschüssel geben und mit einem Handmixer aufschlagen, bis sich weiche bis mittelfeste Spitzen bilden. Die Sahne sollte luftig sein, aber nicht zu lange geschlagen werden, da sie sonst körnig werden kann.
3. Schokolade unterheben
Zunächst etwa ein Drittel der geschlagenen Sahne unter die lauwarme Schokolade rühren. Dadurch wird die Schokoladenmasse etwas lockerer.
Anschließend die restliche Sahne in zwei Portionen vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Dabei möglichst langsam arbeiten, damit die eingeschlagene Luft erhalten bleibt.
4. Mousse kalt stellen
Die fertige Schokoladenmousse in kleine Dessertgläser oder Schälchen füllen. Danach mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Creme ihre typische luftige, aber stabile Konsistenz erreicht hat.
5. Servieren und genießen
Vor dem Servieren kann die Mousse nach Belieben mit Schokoladenraspeln, frischen Beeren oder einem kleinen Klecks Sahne dekoriert werden. Auch pur schmeckt sie wunderbar.
Tipps für eine besonders cremige Schokoladenmousse
Der wichtigste Trick ist die richtige Temperatur der Schokolade. Ist sie noch zu heiß, kann die geschlagene Sahne zusammenfallen. Ist sie bereits zu kalt, entstehen möglicherweise kleine Schokoladenstückchen in der Creme. Deshalb sollte die Schokolade beim Vermischen nur noch lauwarm und weiterhin gut fließfähig sein.
Auch die Qualität der Schokolade macht einen Unterschied. Eine gute Zartbitterschokolade mit etwa 50 bis 60 % Kakaoanteil sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Süße und kräftigem Schokoladengeschmack.
Wer eine besonders intensive Variante möchte, kann Schokolade mit einem höheren Kakaoanteil verwenden. Für Kinder oder Liebhaber süßer Desserts eignet sich dagegen auch eine Mischung aus Zartbitter- und Vollmilchschokolade.
Die fertige Mousse sollte stets gekühlt aufbewahrt und möglichst innerhalb von zwei Tagen verzehrt werden.
