Manchmal sind es gerade die ungewöhnlichsten Küchentricks, die neugierig machen. Als ich zum ersten Mal gesehen habe, dass jemand einen Hefeteig direkt in einem verschließbaren Beutel zubereitet, war mein erster Gedanke: Warum sollte man das überhaupt machen? Normalerweise nehme ich schließlich eine große Schüssel, einen Kochlöffel und später noch die Hände zum Kneten. Doch die Idee ist tatsächlich praktisch: Die Zutaten bleiben zusammen, die Arbeitsfläche bleibt sauber und der Hefeteig kann direkt im geschlossenen Beutel ruhen.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Besonders interessant ist diese Methode für einen sehr weichen Hefeteig. Solche Teige kleben gerne an Händen, Schüssel und Kochlöffel. Im Beutel kann man dagegen alles miteinander vermischen und den Teig anschließend gehen lassen, ohne ihn ständig anfassen zu müssen.
Wichtig ist allerdings eines: Der Beutel dient nur zum Mischen und Gehenlassen des Teiges. Er wird weder erhitzt noch in heißes Wasser oder Öl gelegt. Dafür sollte ein sauberer, stabiler und für Lebensmittel geeigneter Beutel verwendet werden. Sobald der Teig aufgegangen ist, wird er aus dem Beutel portioniert und ganz normal gebacken oder ausgebacken.
Das Grundrezept ist erstaunlich einfach. Wasser, Milch, etwas Zucker, Hefe, Salz und Mehl reichen bereits aus. Heraus kommt ein weicher Hefeteig, aus dem sich kleine goldbraune Teigstücke zubereiten lassen.
