13.10.2026

Heißluftfritteuse oder Backofen? Warum Experten empfehlen, beides sinnvoll zu nutzen

Als die erste Heißluftfritteuse bei uns eingezogen ist, war ich sofort begeistert. Plötzlich waren knusprige Kartoffeln, Gemüse oder Hähnchen in deutlich kürzerer Zeit fertig, und die Küche blieb dabei viel sauberer. Nach ein paar Wochen dachte ich sogar, dass ich den Backofen kaum noch brauchen würde. Doch je mehr ich verschiedene Gerichte ausprobierte, desto schneller merkte ich: Beide Geräte haben ihre Stärken und ergänzen sich viel besser, als man zunächst denkt.

Immer wieder liest man Schlagzeilen, dass Experten davor warnen, den Backofen komplett durch eine Heißluftfritteuse zu ersetzen. Das bedeutet aber nicht, dass Airfryer ungesund oder schlecht sind. Vielmehr weisen Fachleute darauf hin, dass jedes Gerät für bestimmte Gerichte entwickelt wurde und nicht jede Speise in der Heißluftfritteuse automatisch besser gelingt.

Vorteile der Heißluftfritteuse

Die Heißluftfritteuse arbeitet mit schnell zirkulierender heißer Luft. Dadurch werden viele Speisen außen schön knusprig und benötigen deutlich weniger Öl als beim klassischen Frittieren.

Besonders gut gelingen darin Pommes, Kartoffelspalten, Gemüse, Hähnchen, Fisch, Brötchen oder kleine Aufläufe. Außerdem heizt das Gerät schnell auf und verbraucht bei kleinen Portionen oft weniger Energie als ein großer Backofen. Für Singles, Paare oder kleine Familien ist das im Alltag ein echter Vorteil.

Ein weiterer Pluspunkt ist die kurze Garzeit. Viele Gerichte sind bereits nach 10 bis 20 Minuten fertig, ohne dass lange vorgeheizt werden muss.