Ein Herzinfarkt kommt für viele Menschen scheinbar völlig überraschend. Noch am Morgen fühlt man sich gesund, erledigt seine Einkäufe, trinkt Kaffee und geht seinen gewohnten Beschäftigungen nach. Doch manchmal entwickelt sich über viele Jahre hinweg unbemerkt ein Problem in den Blutgefäßen.
Besonders erschreckend ist, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen gehören. Dabei lassen sich viele Risikofaktoren durch alltägliche Gewohnheiten beeinflussen.
Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass sich angeblich 80 Prozent aller Herzinfarkte verhindern lassen. Diese Zahl wird häufig in sozialen Netzwerken verbreitet. Tatsächlich deuten große Untersuchungen darauf hin, dass ein erheblicher Anteil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit beeinflussbaren Risikofaktoren zusammenhängt. Eine Garantie, dass sich jeder einzelne Herzinfarkt vermeiden lässt, gibt es allerdings nicht.
Das Interessante daran: Man muss sein Leben nicht von heute auf morgen vollständig verändern. Oft beginnt wirksame Vorbeugung mit einigen Gewohnheiten, die erstaunlich einfach erscheinen.
Und eine davon wird gerade von Menschen über 50 besonders häufig unterschätzt.
Warum das Herz oft jahrelang unbemerkt belastet wird
Unser Herz arbeitet ununterbrochen. Tag und Nacht pumpt es Blut durch den Körper und versorgt Organe, Muskeln und Gehirn mit Sauerstoff.
Damit dieser Vorgang reibungslos funktioniert, müssen auch die Blutgefäße gesund bleiben.
