18.06.2026
Wie sie schmecken, wie man sie verzehrt und alle ihre Vorteile.

Wie sie schmecken, wie man sie verzehrt und alle ihre Vorteile.

OMG, habt ihr eigentlich schon mal Jujuben probiert?

Ganz ehrlich, ich habe die ewig gar nicht beachtet – bis ich die neulich im Biomarkt gesehen hab. Meine Oma hat die immer aus dem Urlaub mitgebracht und ich fand die als Kind schon irgendwie spannend (und lecker)! Jetzt hab ich mir gedacht: „Warum eigentlich nicht mal wieder was Neues/Altes probieren?“ Also hab ich zugeschlagen – und seitdem sind die aus meiner Küche echt nicht mehr wegzudenken. Die sind so fruchtig, leicht honig-süß und einfach mal was anderes als Äpfel oder Bananen. Ich finde, die passen super zu Salat, Kuchen oder einfach als Snack.

Vor allem, wenn ihr eh mal was anderes auf dem Tisch haben wollt oder was sucht, was nicht jeder kennt: Unbedingt ausprobieren! Ich hab drei richtig einfache Rezepte, so wie ich sie auch gern mache, zusammengeschrieben – vielleicht habt ihr ja Lust, das mal nachzumachen!

Zutaten für den Rucola-Jujube-Salat

Jujuben (frisch, halbiert & entsteint)
Rucola (frisch, kann auch Feldsalat sein)
Ziegenkäse (schmeckt schön cremig dazu)
Walnüsse (gehackt, aber nicht zu fein)
Balsamico-Essig
Olivenöl (am liebsten extra nativ)
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Rucola auf die Platte oder in eine große Schüssel geben.
Jujubenhälften drüberstreuen.
Ziegenkäse in Stücken drauflegen.
Walnüsse darüber geben, so nach Gefühl.
Ordentlich mit Balsamico und Olivenöl beträufeln.
Am Schluss mit Salz & Pfeffer würzen, alles einmal vorsichtig durchmischen.
Geht wirklich fix und sieht super aus!

Und jetzt zur Tarte (mein heimlicher Favorit)

Zutaten

Mürbeteig aus dem Kühlregal (oder selbstmachen, wenn ihr Zeit habt)
Reife Jujuben (ich mag’s gern, wenn sie fast schon weich sind), entsteint & klein geschnitten
Rohrzucker (wer’s süßer mag, nimmt etwas mehr)
Ahornsirup
Frischer Ingwer, gerieben
Maisstärke (damit’s nicht matscht)

So mach ich’s

Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen
Mürbeteig in die Tarteform legen (Backpapier drunter ist ganz praktisch)
Jujuben mit Zucker, Ahornsirup, Ingwer und Maisstärke in einer Schüssel vermengen
Alles auf dem Teig verteilen
Ab in den Ofen – ca. 25–30 Minuten, bis’s duftet und leicht bräunt
Kurz abkühlen lassen, dann am besten noch lauwarm essen
Ich liebe dazu einen Klecks Naturjoghurt oder Vanilleeis – mega!

Noch mehr Jujube-Ideen (für ganz Faule wie mich manchmal)

  • Einfach so naschen – zur Schule oder Arbeit mitnehmen!
  • In Müsli oder Haferbrei rein, gibt einen tollen Geschmack
  • Im Smoothie, zusammen mit Apfel und Banane, sehr lecker!

Meine Tipps

Wenn ihr keine frischen Jujuben bekommt, klappt’s auch mit getrockneten – dann einfach vorher kurz in Wasser einlegen.
Ziegenkäse kann man gegen Feta austauschen, falls einer keinen Ziegenkäse mag.
Walnüsse oder Mandeln – ich nehme einfach das, was noch da ist.
Ahornsirup geht auch durch Honig, kein Problem.

Übrigens: Ich hab festgestellt, dass Jujuben echt viel Vitamin C haben, da kann man sich im Winter schon mal was Gutes tun. Und: die machen richtig satt!

Probiert ihr sowas auch manchmal aus oder kennt ihr sogar noch andere Rezepte mit Jujuben? Erzählt mal – was kocht oder backt ihr so mit besonderen Früchten? Ich bin mega gespannt auf eure Ideen!