13.10.2026

Rosinenstuten wie von Oma – Ein traditionelles Rezept mit Erinnerungen und Genuss

Die Rosinen können bereits etwa 15 Minuten vor der Verarbeitung in lauwarmem Wasser eingeweicht werden. Dadurch werden sie besonders saftig und bleiben auch nach dem Backen angenehm weich. Anschließend sollten sie gut abgetropft werden.

Schritt 1: Vorteig herstellen

Die lauwarme Milch in eine große Schüssel geben. Die Hefe hineinbröckeln und zusammen mit einem Esslöffel Zucker verrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat.

Nun etwa 100 g Mehl hinzufügen und alles zu einem dünnen Brei verrühren. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Nach dieser Zeit sollten sich deutlich sichtbare Bläschen gebildet haben. Das zeigt, dass die Hefe aktiv ist.

Schritt 2: Hefeteig kneten

Zum Vorteig das restliche Mehl, den Zucker, die weiche Butter, das Ei und das Salz geben.

Nun alles gründlich verkneten. Anfangs wirkt der Teig oft etwas klebrig, doch nach einigen Minuten entwickelt er eine glatte und elastische Struktur.

Wer von Hand knetet, sollte etwa 10 bis 15 Minuten einplanen. Mit einer Küchenmaschine genügen meist 8 bis 10 Minuten.

Ein gut gekneteter Hefeteig ist geschmeidig und lässt sich leicht dehnen, ohne sofort zu reißen.

Schritt 3: Rosinen einarbeiten

Die vorbereiteten Rosinen zum Teig geben und gleichmäßig einkneten.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Rosinen möglichst gleichmäßig verteilt werden. So enthält später jede Scheibe ausreichend Früchte.

Wer möchte, kann jetzt auch Vanille, Zitronenschale oder gehackte Mandeln hinzufügen.

Schritt 4: Erste Gehzeit

Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht gefettete Schüssel legen.

Mit einem Tuch abdecken und etwa 60 bis 90 Minuten gehen lassen.

In dieser Zeit sollte sich das Volumen deutlich vergrößern und idealerweise verdoppeln.

Geduld ist hier besonders wichtig. Ein gut aufgegangener Teig sorgt später für die typische lockere Struktur des Rosinenstutens.

Schritt 5: Formen

Den aufgegangenen Teig vorsichtig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben.

Kurz durchkneten und anschließend zu einem länglichen Laib formen.

Eine Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig hineinlegen.

Schritt 6: Zweite Gehzeit

Der geformte Laib benötigt nun eine weitere Ruhezeit von etwa 30 bis 45 Minuten.

Währenddessen den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nach der zweiten Gehzeit sollte der Teig deutlich an Volumen gewonnen haben.

Schritt 7: Bestreichen und Backen

Eigelb und Milch miteinander verrühren.

Den Teig vorsichtig damit bestreichen. Dadurch entsteht später die typische goldbraune Oberfläche.

Die Form auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben.

Backzeit:

etwa 35 bis 45 Minuten

Falls die Oberfläche zu dunkel wird, kann sie nach etwa 25 Minuten locker mit Alufolie abgedeckt werden.