Zubereitung
Zuerst trenne ich die Eier. Das Eiweiß kommt in eine saubere Schüssel, die Eigelbe stelle ich kurz zur Seite.
Dann schlage ich das Eiweiß steif. Wichtig ist, dass die Schüssel fettfrei ist, sonst wird es nicht richtig fest. Während ich schlage, gebe ich nach und nach etwas Zucker und einen Teil des Vanillezuckers dazu, bis ein schöner, glänzender Eischnee entsteht.
In der Zwischenzeit erhitze ich die Milch in einem Topf zusammen mit dem restlichen Zucker und Vanillezucker. Die Milch sollte heiß sein, aber nicht stark kochen.
Jetzt kommt der besondere Moment: Mit einem Löffel nehme ich portionsweise den Eischnee und setze kleine „Wolken“ in die heiße Milch. Sie sollten sanft darin garen. Nach kurzer Zeit drehe ich sie vorsichtig um, damit sie von beiden Seiten leicht fest werden.
Man merkt schnell, wie sie ihre Form behalten und innen schön weich bleiben. Danach nehme ich sie vorsichtig heraus und lege sie beiseite.
Nun kümmere ich mich um die cremige Basis. Ich nehme etwas von der warmen Milch ab und verrühre sie mit den Eigelben und dem Mehl, bis eine glatte Mischung entsteht. Diese gebe ich zurück in den Topf zur restlichen Milch.
Jetzt wird alles unter ständigem Rühren erhitzt, bis die Masse leicht andickt und eine cremige Konsistenz bekommt. Wichtig ist, dass sie nicht kocht, damit das Ei nicht gerinnt.
Zum Schluss richte ich alles an: Zuerst die warme Creme in eine Schüssel oder kleine Gläser geben, dann die Eiweißwolken darauf setzen. Sie sehen fast aus wie kleine Wolken, die auf der Oberfläche schweben.
Wer mag, kann noch etwas Kakao oder Schokolade darüber streuen.
Am besten schmeckt das Dessert leicht warm oder bei Zimmertemperatur.
Tipps und Variationen
Achte darauf, dass die Milch nicht zu stark kocht, sonst werden die Eiweißwolken fest statt luftig.
Der Eischnee sollte wirklich steif geschlagen sein, damit die Form schön bleibt.
Wenn du es etwas moderner machen willst, kannst du Beeren oder Fruchtsauce dazugeben.
Für einen intensiveren Geschmack passt auch etwas Vanilleextrakt sehr gut.
Das Dessert kann auch leicht gekühlt serviert werden – dann wirkt es noch erfrischender.
Und ganz ehrlich: Es sieht viel komplizierter aus, als es ist.
