13.10.2026

Reis-Hackfleisch-Pfanne mit Paprika – in nur 15 Minuten auf dem Tisch

Es gibt Tage, an denen muss es einfach schnell gehen. Man kommt nach einem langen Arbeitstag nach Hause, die Kinder fragen schon nach dem Abendessen, und man selbst möchte eigentlich nur noch die Füße hochlegen. Für solche Momente habe ich ein Rezept, das mich schon oft gerettet hat – meine Reis-Hackfleisch-Pfanne mit Paprika. Sie ist nicht nur in 15 Minuten fertig, sondern schmeckt auch so, als hätte man deutlich länger in der Küche gestanden.

Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2

Ich erinnere mich noch genau, wie ich dieses Gericht zum ersten Mal gemacht habe. Es war ein Freitagabend, und ich hatte weder Lust noch Energie, aufwendig zu kochen. Im Kühlschrank lagen noch ein paar bunte Paprikaschoten, im Vorratsschrank stand eine angebrochene Packung Reis, und im Gefrierfach wartete Rinderhackfleisch darauf, verwendet zu werden. Ich kombinierte alles in einer großen Pfanne, würzte nach Gefühl und war überrascht, wie gut es schmeckte. Seitdem ist diese Reis-Hackfleisch-Pfanne zu einem festen Bestandteil unseres Speiseplans geworden.

Zutaten:

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Paprikapulver (mild oder edelsüß, nach Geschmack)
  • 500 g bunte Paprikaschoten, klein geschnitten
  • 300 g Reis
  • 100 g Tomatenmark
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Curryketchup (optional, für eine würzige Note)

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es so flexibel ist. Man kann es mit verschiedensten Paprikafarben zubereiten – rote für die Süße, gelbe für die Fruchtigkeit, grüne für die leichte Bitternote. Der Reis nimmt alle Aromen wunderbar auf, und die Soße wird dank Tomatenmark und passierten Tomaten angenehm sämig.

Ich beginne immer damit, die Paprika gründlich zu waschen. Dann halbiere ich sie, entferne Kerne und weiße Häute, und schneide sie in gleichmäßige Würfel. Währenddessen lasse ich das Hackfleisch aus dem Kühlschrank Zimmertemperatur annehmen – so brät es gleichmäßiger.

In einer großen, tiefen Pfanne erhitze ich kein zusätzliches Fett – das Hackfleisch hat genug Eigenfett, um nicht anzubrennen. Ich gebe es in die Pfanne, zerdrücke es mit einem Holzlöffel und würze es sofort mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Der Duft, der dabei entsteht, weckt sofort den Appetit. Sobald das Fleisch rundherum gebräunt ist, gebe ich die Paprikawürfel dazu und brate sie kurz mit an.

Jetzt kommt der Reis ins Spiel. Ich gebe ihn direkt roh in die Pfanne und lasse ihn kurz mitrösten – so bekommt er ein leicht nussiges Aroma. Danach rühre ich das Tomatenmark ein und lasse es ein bis zwei Minuten anschwitzen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn so entwickelt das Tomatenmark eine tiefere Süße und verliert seine Säure.