- Banane mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken, bis sie weitgehend cremig ist. Kleine Stückchen dürfen bleiben.
- Eier dazugeben und mit der Gabel oder einem Schneebesen gut verrühren.
- Zimt unterrühren.
- Etwas Butter oder Kokosöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
- Die Masse portionsweise in die Pfanne geben – das ergibt je nach Größe 3–4 kleine Pfannkuchen.
- Bei mittlerer Hitze etwa 2–3 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun sind.
- Auf einem Teller anrichten – pur, mit frischen Beeren, Joghurt oder einem Klecks Nussmus.
Zubereitung – Mikrowellenvariante:
- Wie oben, aber die Masse in eine mikrowellengeeignete Schüssel oder Tasse geben.
- Bei mittlerer Leistung ca. 2–3 Minuten garen – je nach Gerät.
- Kurz abkühlen lassen und mit einem Löffel genießen.
Zubereitung – Backofen (Meal Prep):
- Die Masse wie oben zubereiten.
- In kleine Silikonförmchen oder Muffinblech geben.
- Bei 180 °C ca. 15 Minuten backen – ideal für mehrere Portionen auf Vorrat.
Meine Tipps aus dem Alltag:
- Ich mache oft die doppelte Menge und bewahre einen Teil im Kühlschrank auf – so habe ich für zwei Tage Frühstück.
- Für Kinder eignet sich dieses Gericht perfekt – sie merken gar nicht, dass es gesund ist!
- Wer es unterwegs essen will: Einfach in Muffinform backen, abkühlen lassen und mitnehmen.
- Für Sportler kann man 1 EL Proteinpulver untermischen (Vanille passt perfekt).
- Mit einem Schuss Vanilleextrakt oder ein paar Tropfen Zitronensaft bekommt man eine feine, neue Geschmacksrichtung.
Und das Beste: Diese drei Zutaten kosten zusammen keine 1,50 Euro – aber geben dir das Gefühl, dir selbst etwas Gutes getan zu haben. Es ist kein Luxusfrühstück im klassischen Sinne, kein Brunch mit Avocado und Chia-Samen, aber es ist ehrlich. Es ist warm, nährend, schnell gemacht. Und es erinnert mich jeden Tag daran, dass Selbstfürsorge manchmal in den einfachsten Dingen steckt.
Ich habe inzwischen viele meiner Freunde und Bekannten damit „angesteckt“. Meine Schwester bereitet es jeden Morgen für ihre Tochter zu, weil sie weiß, dass sie damit satt in die Schule geht. Mein Nachbar, der früher nie gefrühstückt hat, hat mir kürzlich gesagt, dass er sich ohne „die Bananen-Eier-Sache“ irgendwie nicht mehr komplett fühlt. Und selbst meine Großmutter, die mit Superfood sonst nicht viel anfangen kann, meinte: „Das ist wie früher, nur besser.“
Es braucht nicht viel, um gut in den Tag zu starten. Es braucht nur drei Zutaten, ein paar Minuten Zeit und den Wunsch, für sich selbst zu sorgen. Und das ist vielleicht das größte Geschenk, das man sich jeden Morgen machen kann.
Probier es aus – und sag mir nicht, ich hätte dich nicht gewarnt: Du wirst es auch jeden Morgen machen wollen.
