Je nach Mehlsorte können zusätzlich etwa 1–2 EL Mehl oder etwas Wasser notwendig sein.
Das klingt fast zu einfach – und tatsächlich sind es Zutaten, die viele ohnehin im Vorratsschrank haben.
Welche Temperatur sollte das Wasser haben?
Hier passiert einer der häufigsten Fehler.
Das Wasser soll warm, aber keinesfalls kochend heiß sein.
Wer kein Küchenthermometer besitzt, kann sich an einer einfachen Regel orientieren: Das Wasser sollte sich am Finger angenehm warm anfühlen und nicht unangenehm heiß.
Sehr heißes oder kochendes Wasser kann die Hefe schädigen und genau das Gegenteil dessen bewirken, was wir erreichen möchten.
Und dann wartet man später auf einen Teig, der einfach nicht aufgehen will.
Zubereitung
1. Hefe vorbereiten
Das lauwarme Wasser in eine große Schüssel geben.
Zucker hinzufügen und kurz verrühren.
Anschließend die frische Hefe hineinbröseln und so lange rühren, bis sie sich weitgehend aufgelöst hat. Bei Trockenhefe kann diese einfach eingerührt werden.
Schon jetzt entsteht der typische Hefegeruch, den man sofort mit frisch gebackenem Brot verbindet.
2. Öl hinzufügen
Nun die 3 Esslöffel Öl dazugeben.
Das Öl macht den Teig geschmeidiger und sorgt dafür, dass er sich später leichter ausrollen und formen lässt.
Sonnenblumen- oder Rapsöl schmecken relativ neutral. Für Pizza verwende ich gerne Olivenöl, weil es dem Teig etwas mehr Aroma gibt.
3. Mehl und Salz dazugeben
Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit dem Salz vermischen.
Anschließend die Hefeflüssigkeit nach und nach hineingießen.
Zunächst alles mit einem Kochlöffel vermengen.
Sobald die Masse fester wird, geht es mit den Händen weiter.
Und jetzt kommt der wichtigste Teil.
4. Den Teig richtig kneten
Den Teig etwa 5–7 Minuten kräftig kneten.
Am Anfang darf er ruhig noch etwas klebrig wirken. Geben Sie nicht sofort große Mengen zusätzliches Mehl hinein.
Während des Knetens verändert sich die Konsistenz.
Nach einigen Minuten sollte der Teig deutlich glatter, elastischer und angenehmer in der Hand werden.
Drücken Sie einmal mit dem Finger hinein.
Kommt die Oberfläche langsam wieder zurück, haben Sie meistens eine gute Konsistenz erreicht.
Genau dieser Moment ist auf dem Foto gut zu erkennen: Der Teig sollte weich sein und sich eindrücken lassen, ohne vollkommen auseinanderzufließen.
Und jetzt kommt das Ungewöhnliche: keine lange Gehzeit
Normalerweise würde man die Schüssel nun abdecken und eine Stunde warten.
Bei dieser schnellen Variante kann der Teig direkt weiterverarbeitet werden.
Wer allerdings 10 oder 15 Minuten übrig hat, kann ihn während des Vorheizens kurz abgedeckt stehen lassen. Diese kleine Pause kann die Verarbeitung und Lockerheit noch etwas verbessern.
Sie ist aber keine Voraussetzung dafür, mit dem Rezept weiterzumachen.
Und jetzt stellt sich eigentlich nur noch eine Frage:
Was machen wir daraus?
Variante 1: Schnelle Pizza
Das ist wahrscheinlich meine Lieblingsverwendung.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Backblech legen.
Mit Tomatensoße bestreichen und anschließend nach Geschmack belegen.
