Viele Menschen glauben, dass man für gutes Eis zwingend eine Eismaschine benötigt. Natürlich können professionelle Geräte tolle Ergebnisse liefern, doch für ein schnelles und leckeres Joghurteis ist das überhaupt nicht notwendig.
Der Joghurt sorgt bereits von Natur aus für eine angenehme Cremigkeit. Der Honig bringt Süße und verhindert gleichzeitig, dass die Masse zu hart gefriert. Die Milch macht die Mischung etwas geschmeidiger und die Vanille rundet den Geschmack wunderbar ab.
Genau diese Kombination sorgt dafür, dass aus wenigen Zutaten ein erstaunlich leckeres Dessert entsteht.
Die Wahl des richtigen Joghurts
Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Sorten ausprobiert.
Besonders cremig wird das Eis mit griechischem Joghurt. Dieser enthält etwas mehr Fett und sorgt für eine besonders samtige Konsistenz.
Normale Naturjoghurts funktionieren ebenfalls hervorragend.
Wer es besonders leicht mag, kann fettarmen Joghurt verwenden.
Für mich persönlich liefert griechischer Joghurt allerdings das beste Ergebnis.
Die Vorbereitung
Zunächst nehme ich eine ausreichend große Schüssel oder Kunststoffbox zur Hand.
Darin werden Joghurt, Milch, Honig und Vanillearoma miteinander vermischt.
Schon jetzt riecht die Mischung herrlich frisch.
Der Honig löst sich nach und nach auf und verbindet sich mit dem Joghurt zu einer glatten Creme.
Ich verrühre alles gründlich, bis keine Unterschiede mehr sichtbar sind.
Die Masse sollte möglichst gleichmäßig sein.
Je besser man jetzt arbeitet, desto schöner wird später die Konsistenz.
Der einfachste Teil
Sobald alles gut vermischt ist, wird die Schüssel verschlossen oder mit Frischhaltefolie abgedeckt.
Danach wandert sie ins Gefrierfach.
Genau hier beginnt die Geduldsprobe.
Denn während die eigentliche Arbeit nur wenige Minuten dauert, braucht das Eis nun Zeit.
Mindestens vier Stunden sollte die Masse gefrieren.
Oft bereite ich sie deshalb bereits am Vormittag vor, wenn ich das Eis am Nachmittag servieren möchte.
Die Vorfreude
Jedes Mal, wenn ich dieses Eis zubereite, freue ich mich auf den Moment, in dem ich die Schüssel wieder aus dem Gefrierfach hole.
Schon beim Öffnen sieht die Oberfläche wunderbar cremig aus.
Natürlich hängt die Konsistenz etwas von der Gefrierzeit ab.
Manchmal lasse ich das Eis ein paar Minuten bei Zimmertemperatur stehen, bevor ich es serviere.
Dadurch wird es noch cremiger und lässt sich leichter portionieren.
Die schönsten Toppings
Für mich beginnt jetzt der kreative Teil.
Das Eis allein schmeckt bereits hervorragend. Mit den richtigen Toppings wird daraus jedoch ein echtes Highlight.
Besonders gerne verwende ich frische Beeren.
Im Sommer kommen Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren direkt aus dem Garten auf das Eis.
Die fruchtige Säure passt wunderbar zur milden Süße des Joghurts.
Mein Mann bevorzugt dagegen geröstete Haselnüsse.
Die leichte Knusprigkeit sorgt für einen tollen Kontrast zur cremigen Eisbasis.
Kinder lieben meistens Schokostreusel.
Deshalb stehen bei uns oft mehrere Schälchen mit verschiedenen Toppings auf dem Tisch.
Jeder kann sein Eis nach eigenen Vorstellungen gestalten.
