Dieser kleine Schritt ist besonders wichtig, damit alle Pfannkuchen eine gleichmäßige Konsistenz bekommen.
5. Die Pfanne vorbereiten
Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze stellen und mit etwas neutralem Öl einfetten.
Dabei genügt bereits eine kleine Menge Öl. Die Pfannkuchen sollen nicht darin schwimmen, sondern lediglich eine schöne goldgelbe Oberfläche bekommen.
Am besten eignet sich eine Pfanne mit ungefähr 24 cm Durchmesser.
Die Pfanne sollte gut vorgewärmt sein, bevor der erste Teig hineingegeben wird.
6. Die Quark-Pfannkuchen ausbacken
Nun eine kleine Kelle Teig in die Pfanne geben.
Die Pfanne sofort leicht schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig und möglichst dünn auf dem Boden verteilt.
Den Pfannkuchen bei mittlerer Hitze ungefähr 1–2 Minuten backen, bis die Unterseite leicht goldbraun geworden ist und sich die Ränder lösen.
Anschließend vorsichtig mit einem Pfannenwender umdrehen und die zweite Seite ebenfalls kurz goldgelb backen.
Da der Teig kein klassisches Mehl enthält, sind die Pfannkuchen anfangs etwas empfindlicher. Deshalb sollte man sie erst wenden, wenn die Unterseite ausreichend fest geworden ist.
Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller legen und mit dem restlichen Teig genauso verfahren.
Zwischendurch den Teig immer wieder umrühren.
7. Zimtzucker vorbereiten
Während die Pfannkuchen ausbacken, den Zucker mit dem Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen.
Wer einen besonders intensiven Zimtgeschmack liebt, kann die Menge etwas erhöhen.
Die noch warmen Pfannkuchen nach Wunsch ganz dünn mit etwas Butter bestreichen und anschließend mit der Zimtzuckermischung bestreuen.
Durch die Wärme löst sich der Zucker leicht auf und verbindet sich wunderbar mit der Butter.
8. Pfannkuchen zusammenrollen und servieren
Jetzt kommt der schönste Teil!
Die Pfannkuchen einzeln zusammenrollen oder zuerst einmal zusammenklappen und anschließend aufrollen.
Auf einem großen Teller anrichten und nach Geschmack mit etwas zusätzlichem Zimtzucker bestreuen.
Wer möchte, kann außerdem etwas Schokoladensoße darübergeben. Besonders hübsch sieht es aus, wenn die fertigen Pfannkuchen nebeneinandergelegt und mit feinen Schokoladenstreifen verziert werden.
Am besten schmecken sie noch leicht warm, wenn sie besonders weich und aromatisch sind.
Meine besten Tipps für perfekte Quark-Pfannkuchen
Den Teig vor jedem Pfannkuchen umrühren. Speisestärke setzt sich schneller ab als gewöhnliches Mehl. Deshalb sollte der Teig regelmäßig durchgerührt werden.
Nicht zu viel Hitze verwenden. Bei zu hoher Temperatur werden die Pfannkuchen außen schnell dunkel, während sie innen noch nicht ausreichend fest sind. Mittlere Hitze ist ideal.
Eine beschichtete Pfanne benutzen. Dadurch lassen sich die dünnen Pfannkuchen wesentlich leichter wenden.
Nicht zu früh wenden. Besonders der erste Pfannkuchen braucht manchmal etwas Geduld. Sobald sich die Ränder lösen und die Unterseite stabil ist, gelingt das Wenden deutlich einfacher.
Den Teig möglichst dünn verteilen. So werden die Pfannkuchen besonders zart und lassen sich später schön zusammenrollen.
Leckere Variationen für jeden Geschmack
Diese Quark-Pfannkuchen sind unglaublich vielseitig und lassen sich mit wenigen Zutaten immer wieder neu genießen.
Besonders lecker schmecken sie mit einer Füllung aus Quark, Vanillezucker und frischen Erdbeeren. Dafür einfach etwas gesüßten Quark auf die ausgekühlten Pfannkuchen streichen, klein geschnittene Erdbeeren darauf verteilen und alles vorsichtig zusammenrollen.
Wer es schokoladig mag, kann die Pfannkuchen mit Nuss-Nougat-Creme bestreichen und mit dünnen Bananenscheiben füllen.
Auch Apfelmus passt wunderbar dazu. Gerade in Kombination mit Zimt erinnert diese Variante an einen gemütlichen Nachmittag bei Oma.
Für eine fruchtige Note kann man außerdem etwas Zitronenabrieb direkt in den Teig geben.
Und wenn man die Pfannkuchen lieber weniger süß mag, lässt sich die Zuckermenge beim Servieren ganz einfach reduzieren.
