Es gibt Häuser und Wohnungen, bei denen man schon beim Betreten einen Unterschied bemerkt. Die Luft wirkt frisch, es riecht angenehm sauber und trotzdem steht nirgendwo ein offensichtlicher Lufterfrischer herum. Gerade dann stellt sich schnell die Frage: Wie schaffen es manche Menschen, dass ihr Zuhause praktisch immer gut riecht?
Oft steckt dahinter gar kein teures Raumparfüm. Viel wichtiger sind einige kleine Gewohnheiten, mit denen sich Gerüche gar nicht erst dauerhaft in der Wohnung festsetzen. Zusätzlich gibt es einen einfachen Haushaltstrick, der vor allem in sozialen Netzwerken immer wieder für Aufmerksamkeit sorgt.
Dabei wird aus Wasser, etwas Weichspüler und Natron ein selbstgemachtes Duftspray hergestellt. Es soll vor allem dort eingesetzt werden, wo sich Gerüche besonders leicht festsetzen – beispielsweise an bestimmten Textilien. Doch bevor man damit durch die ganze Wohnung läuft, sollte man wissen, woher schlechte Gerüche überhaupt kommen und wie man den Trick richtig einsetzt.
Viele Menschen versuchen unangenehme Gerüche sofort mit einem Raumspray zu überdecken. Das funktioniert für einige Minuten, löst aber das eigentliche Problem nicht. Wenn ein Raum trotz regelmäßigem Putzen schnell wieder muffig riecht, befindet sich die Ursache häufig in den Textilien.
Vorhänge, Teppiche, Sofakissen und andere Stoffe nehmen Gerüche aus ihrer Umgebung auf. Beim Kochen gelangen beispielsweise winzige Fett- und Geruchspartikel in die Raumluft. Auch Zigarettenrauch, Haustiere und Feuchtigkeit können dazu beitragen, dass Textilien nach einiger Zeit einen typischen Eigengeruch entwickeln.
Deshalb reicht es häufig nicht aus, nur Böden und Möbeloberflächen zu reinigen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Luftfeuchtigkeit. Besonders Schlafzimmer und Badezimmer können morgens beziehungsweise nach dem Duschen schnell etwas abgestanden riechen. Hier hilft kein noch so intensives Parfüm dauerhaft. Feuchtigkeit muss aus dem Raum heraus.
Kurzes und kräftiges Lüften ist deshalb eine der einfachsten Methoden für angenehmere Raumluft. Statt das Fenster über Stunden nur leicht geöffnet zu lassen, kann man mehrere Fenster für einige Minuten vollständig öffnen. Dadurch wird die Raumluft wesentlich schneller ausgetauscht.
Doch kommen wir zu dem kleinen Trick, der momentan immer wieder weitergegeben wird.
Dafür wird eine saubere Sprühflasche verwendet. In etwa 500 ml warmes Wasser gibt man zwei bis drei Esslöffel eines angenehm riechenden Weichspülers. Zusätzlich wird häufig ungefähr ein Teelöffel Natron hinzugegeben.
