13.10.2026

Wasch deine Schals künftig so: So bleiben sie weich, gepflegt und fusseln deutlich weniger

Schals werden im Herbst und Winter ständig getragen, landen aber oft viel zu selten oder auf die falsche Weise in der Wäsche. Genau dabei entstehen die typischen Probleme: Der Stoff wird rau, die Form verändert sich, es bilden sich kleine Knötchen und irgendwann sieht ein eigentlich schöner Schal deutlich älter aus, als er ist. Dabei lässt sich vieles davon vermeiden, wenn man beim Waschen ein paar einfache Dinge beachtet.

Der wichtigste Punkt ist zunächst das Pflegeetikett. Gerade bei Schals gibt es große Unterschiede zwischen Baumwolle, Viskose, Wolle, Kaschmir und Mischgewebe. Was ein Baumwollschal problemlos aushält, kann einen Kaschmirschal ruinieren. Deshalb sollte man lieber einmal kurz nachsehen, bevor der Schal zusammen mit der normalen Wäsche bei 40 Grad in der Maschine landet.

Bei empfindlichen Materialien wie Wolle oder Kaschmir ist Handwäsche oft die sicherste Variante. Dafür reicht lauwarmes Wasser mit einer kleinen Menge Woll- oder Feinwaschmittel. Der Schal wird nur vorsichtig im Wasser bewegt und einige Minuten eingeweicht. Starkes Reiben oder Kneten sollte man vermeiden, weil genau diese Reibung die Fasern belastet und später Pilling begünstigen kann.

Nach dem Waschen wird der Schal vorsichtig ausgespült. Auch hier gilt: nicht wringen. Ein nasser Wollschal kann sich sehr leicht verziehen. Besser ist es, ihn zwischen den Händen leicht auszudrücken und danach auf ein trockenes Handtuch zu legen. Das Handtuch zusammenrollen und sanft drücken, damit ein Teil der Feuchtigkeit aufgenommen wird.

Anschließend sollte der Schal möglichst flach trocknen. Wenn ein schwerer, nasser Wollschal einfach über eine Wäscheleine gehängt wird, kann er sich durch sein eigenes Gewicht deutlich verlängern. Auf einem Handtuch behält er seine Form wesentlich besser.