Bevor ich mit der Zubereitung beginne, lege ich mir alles bereit. Ich mag es, wenn die Küche organisiert ist, wenn ich weiß, wo was liegt, und nicht während des Kochens suchen muss. Für dieses Rezept brauche ich folgende Zutaten, die ich bewusst einfach halte, so wie man sie in fast jeder deutschen Küche findet:
6 große Eier
1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
1 kleine Karotte, fein gewürfelt oder geraspelt
½ Tasse Mais (aus der Dose oder TK, gut abgetropft)
1 grüne Chili, fein gehackt (optional, für ältere Kinder oder Erwachsene)
½ Tasse geriebener Mozzarella (alternativ junger Gouda oder milder Cheddar)
2 Esslöffel frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch
Salz nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Optional, je nach Lust und Kühlschrankinhalt, kommen manchmal noch klein gewürfelte Paprika, Brokkoliröschen oder ein paar halbierte Kirschtomaten dazu. Genau das macht dieses Rezept so alltagstauglich: Es verzeiht viel und passt sich an.
Ich heize zuerst den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Während der Ofen warm wird, fette ich eine Muffinform leicht ein oder lege sie mit Papierförmchen aus. Beides funktioniert gut. Ohne Papier werden die Muffins etwas knuspriger am Rand, mit Papier lassen sie sich leichter mitnehmen – gerade für die Brotdose ist das praktisch.
In einer großen Schüssel schlage ich die Eier auf und verquirle sie gründlich. Ich nehme mir dafür wirklich einen Moment Zeit, denn je besser die Eier vermischt sind, desto luftiger werden die Muffins später. Dann kommen die fein gehackte Zwiebel, die Karotte und der Mais dazu. Schon jetzt sieht man, wie bunt die Masse wird, und allein das macht gute Laune.
Wenn ich für Erwachsene mitbacke oder weiß, dass meine Kinder es mögen, gebe ich ein klein wenig Chili dazu. Wirklich nur eine Spur, nichts Scharfes. Für reine Kinderportionen lasse ich sie weg – das Rezept funktioniert genauso gut ohne.
Jetzt würze ich mit Salz und Pfeffer. Nicht zu viel, denn der Käse bringt später auch Geschmack. Dann hebe ich den geriebenen Mozzarella unter und zum Schluss die Kräuter. Ich rühre alles sanft, nicht hastig, einfach so lange, bis sich alles gut verteilt hat.
Mit einer Kelle oder einem großen Löffel fülle ich die Masse in die Muffinform, etwa zu drei Vierteln voll. Die Muffins gehen beim Backen noch etwas auf, deshalb lasse ich oben Platz. Dann schiebe ich die Form in den vorgeheizten Ofen und lasse die Muffins etwa 20 bis 25 Minuten backen. Jeder Ofen ist ein bisschen anders, deshalb schaue ich nach 20 Minuten zum ersten Mal nach. Wenn sie leicht goldgelb sind und sich fest anfühlen, sind sie fertig.
Nach dem Backen lasse ich sie ein paar Minuten in der Form ruhen. Das ist wichtig, damit sie sich setzen und nicht zerfallen. Danach lassen sie sich ganz leicht herausnehmen. Warm sind sie ein Traum, weich und saftig, aber auch abgekühlt schmecken sie wunderbar. Genau deshalb eignen sie sich so gut für unterwegs.
