Einige Hinweise helfen dabei.
Große Tunnel mit einem Durchmesser von etwa 15 bis 30 Zentimetern deuten häufig auf Murmeltiere hin.
Kleinere Tunnel sind eher typisch für Wühlmäuse oder Kaninchen.
Auch Fußspuren können Hinweise geben.
Manchmal reicht es sogar, eine kleine Wildkamera aufzustellen. Viele Tiere sind nachts aktiv, und so kann man schnell herausfinden, wer der nächtliche Bauarbeiter ist.
Erste Sofortmaßnahmen
Als ich merkte, dass der Tunnel immer wieder neu entstand, beschloss ich zunächst eine einfache Lösung auszuprobieren.
Ich legte einige schwere Steine über den Eingang.
Das Ziel war, dem Tier das erneute Graben zu erschweren.
Zusätzlich drückte ich die Erde rund um das Loch sehr fest an.
Diese Methode funktioniert manchmal überraschend gut, besonders wenn das Tier merkt, dass der Platz nicht mehr so einfach zu benutzen ist.
Drahtgitter als Schutz
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Bereich mit Drahtgitter zu sichern.
Dabei wird ein stabiles Metallgitter etwa 30 Zentimeter tief in den Boden eingegraben.
Dieses Gitter verhindert, dass Tiere von unten weiter graben können.
Viele Gartenbesitzer nutzen diese Methode auch beim Bau von Gartenhäusern oder Hochbeeten.
Natürliche Abschreckungsmethoden
Manche Tiere reagieren empfindlich auf bestimmte Gerüche.
Einige Menschen verwenden deshalb natürliche Abschreckungsmittel wie:
Essig
Knoblauch
spezielle Tierabwehrmittel aus dem Gartenhandel
Diese Stoffe werden rund um den Tunneleingang verteilt.
Der starke Geruch kann dazu führen, dass das Tier sich einen anderen Platz sucht.
Lärm und Bewegung
Grabende Tiere bevorzugen ruhige Orte.
Wenn sich in der Nähe plötzlich häufig etwas bewegt oder Geräusche entstehen, verlieren sie oft das Interesse.
Manche Gartenbesitzer stellen deshalb kleine Bewegungsmelder oder Gartenlichter auf.
Auch ein Radio im Gartenhaus kann manchmal helfen.
Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber viele Tiere meiden Orte, an denen sie ständig menschliche Geräusche hören.
Den Garten weniger attraktiv machen
Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Umgebung weniger attraktiv für grabende Tiere zu machen.
Dazu gehört zum Beispiel:
dichtes Gras rund um das Gartenhaus kürzen
Futterquellen entfernen
Gemüsebeete sichern
keine Essensreste im Garten lassen
Je weniger Nahrung verfügbar ist, desto weniger interessant wird der Ort für Tiere.
Wann man professionelle Hilfe holen sollte
In manchen Fällen reicht es nicht aus, selbst Maßnahmen zu ergreifen.
Wenn das Tier immer wieder zurückkehrt oder bereits sichtbare Schäden am Fundament entstehen, kann es sinnvoll sein, einen Fachmann zu kontaktieren.
Wildtierexperten oder Schädlingsbekämpfer können das Tier sicher umsiedeln.
Dabei wird darauf geachtet, dass weder das Tier noch die Umgebung Schaden nehmen.
