Wer kennt das nicht? Gerade erst wurde der Boden gewischt, doch die Fliesen sehen trotzdem irgendwie stumpf aus. Besonders in der Küche und im Badezimmer sammeln sich mit der Zeit Fett, Seifenreste, Staub und andere Verschmutzungen an. Selbst regelmäßiges Putzen reicht manchmal nicht aus, um den ursprünglichen Glanz zurückzubringen. Dabei muss man nicht immer zu teuren Spezialreinigern greifen. Ein einfaches Mittel, das fast jeder im Küchenschrank hat, kann bei bestimmten Verschmutzungen helfen: Backpulver.
Schon unsere Großmütter verwendeten einfache Hausmittel, um Küche, Bad und Böden sauber zu halten. Neben Kernseife und Essig spielte auch Natron eine wichtige Rolle. Backpulver enthält Natron und kann deshalb ebenfalls eine gewisse Reinigungswirkung entfalten. Allerdings gibt es einige Unterschiede, die man kennen sollte, bevor man damit seine Fliesen behandelt.
Warum Backpulver beim Reinigen helfen kann
Backpulver besteht hauptsächlich aus Natron, einem Säuerungsmittel und Stärke. Das enthaltene Natron kann dabei helfen, bestimmte Fett- und Schmutzablagerungen zu lösen. Außerdem wirkt das Pulver leicht scheuernd, wodurch sich hartnäckige Rückstände auf geeigneten Oberflächen vorsichtig entfernen lassen.
Besonders praktisch ist diese Eigenschaft bei glasierten Keramikfliesen, auf denen sich mit der Zeit ein dünner Schmutzfilm gebildet hat. Wird dieser entfernt, kann die Oberfläche wieder sauberer und glänzender erscheinen.
Wer regelmäßig mit Hausmitteln putzt, sollte allerdings wissen, dass reines Natron für viele Reinigungsaufgaben besser geeignet ist als Backpulver. Es enthält keine zusätzlichen Säuerungsmittel und lässt sich gezielter dosieren.
