13.10.2026

90 % der Menschen können diese Matheaufgabe nicht richtig lösen – warum eigentlich?

Die Falle der Multiplikation mit Null

Zurück zur Aufgabe. Viele Leute addieren einfach alles schön der Reihe nach, und zack – sind sie in der Falle. Warum? Wegen dieser unscheinbaren 2 × 0 in der Mitte. Die sieht harmlos aus, aber sie ist der Gamechanger in der ganzen Gleichung. Wenn man die Regel der Rechenreihenfolge ignoriert, denkt man vielleicht: „Okay, einfach von links nach rechts addieren, am Ende mal null, fertig.“ Aber das ist falsch.

Die richtige Reihenfolge wäre:
1️⃣ Erst die Multiplikation lösen → 2 × 0 = 0
2️⃣ Dann den Rest addieren

Also:
2 + 2 + 2 + 2 + 22 + 2 + 2 + 2 + 22 + 0 + 2

Und das ergibt:

  • 2 + 2 + 2 + 2 = 8
  • 22 + 2 + 2 + 2 = 28
  • 28 + 22 = 50
  • 50 + 8 + 2 = 60

Die richtige Antwort ist also 60.

Warum machen so viele den Fehler?

Tja, das frage ich mich auch. Aber wenn ich ehrlich bin, ist es irgendwie menschlich. Unser Gehirn liebt Abkürzungen. Wenn wir eine Reihe von Zahlen sehen, wollen wir sie schnell abarbeiten, einfach von links nach rechts. Wir wollen „fertig“ sein. Aber Mathe sagt: „Nee, Moment, zuerst kommt die Multiplikation!“ Und das übersehen viele.

Außerdem – und das merke ich auch bei mir – sind solche Aufgaben in sozialen Medien oft so gestaltet, dass sie einen ein bisschen austricksen. Viele Zahlen, keine Klammern, keine klare Struktur – und schon denkt man: „Ach, das passt schon so.“

Ein kleiner Selbsttest

Ich hab die Aufgabe übrigens auch meinen Freunden gezeigt, so zum Spaß beim Abendessen. Die Reaktionen? Gemischt!

  • Anna, die Mathelehrerin, hat’s sofort richtig gelöst und dabei so ein leicht überlegenes Lächeln gehabt (naja, typisch Anna halt).
  • Tom, der ITler, hat erst überlegt, dann das Handy gezückt und den Taschenrechner befragt.
  • Meine Mutter? Sie hat einfach gesagt: „Ach, lass mich mit so einem Quatsch in Ruhe!“

Ich finde, das zeigt auch, wie unterschiedlich wir an solche Dinge rangehen. Manche nehmen’s locker, andere wollen es ganz genau wissen. Und das ist doch eigentlich das Schöne daran, oder?